Das Homeoffice ist kein Büro – Neue Arbeitsmodelle sind gefragt (AUDIO)

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Anmoderationsvorschlag: Seit mehr als einem Jahr leben wir nun mal mehr, mal weniger im Lockdown – mit Kontaktbeschränkungen, geschlossenen Geschäften und Wechselunterricht an den Schulen. Dazu arbeiten viele von uns im Homeoffice und ein Ende scheint erstmal nicht in Sicht. Auch nach der Pandemie nicht, denn aktuelle Umfrageergebnisse des Future Forum, eines Think Tanks der Kollaborationsplattform Slack, zeigen, dass über 80 Prozent der Befragten auch auf lange Sicht regelmäßig von zu Hause aus arbeiten möchten. Also alles eitel Sonnenschein im Homeoffice? Keineswegs, denn hier gibt es neue Herausforderungen, die man nicht ignorieren sollte. Helke Michael berichtet.

Sprecherin: Hauptherausforderung im Homeoffice ist die richtige Work-Life-Balance, so die Studie, denn arbeitsbedingter Stress hat erheblich zugenommen.

O-Ton 1 (Oliver Blüher, 28 Sek.): „40 Prozent der Befragten sagen, dass sie deutlich mehr arbeiten als vorher – jeder Zweite sagt sogar, dass er viel zu viel Zeit in unnötigen Meetings verbringt. Ein Hauptgrund hierfür ist, dass Unternehmen einfach die Arbeitsweise vom Büro eins zu eins auf die Heimarbeit übertragen haben. Wir spielen quasi Büro vor dem Computer. Und das nimmt mittlerweile Ausmaße an, die man durchaus als Belastung, wenn nicht sogar Gefahr für die körperliche und psychische Gesundheit bezeichnen kann.“

Sprecherin: Erklärt Oliver Blüher, Deutschlandchef der Kollaborationsplattform Slack. Unternehmen sollten die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Homeoffice mehr unterstützen – sei es finanziell, etwa beim Kauf ergonomischer Büromöbel, oder durch mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten.

O-Ton 2 (Oliver Blüher, 28 Sek.): „Wir müssen uns von dieser 9-bis-5-Mentalität, der Kernarbeitszeit, lösen und neue Arbeitsweisen ermöglichen – und genau da kann asynchrones Arbeiten künftig ansetzen. Es müssen doch nicht immer alle zur selben Zeit arbeiten und erreichbar sein. Unternehmen können und sollten Mitarbeitern ermöglichen, zu den Zeiten zu arbeiten, die für sie am sinnvollsten sind und auch zu ihrem Privatleben passen. Unsere Erfahrungen bei Slack zeigen, dass dann Mitarbeiter nicht nur zufriedener, sondern auch deutlich produktiver sein können.“

Sprecherin: Meetings sollen natürlich nicht abgeschafft, dafür aber mit mehr Augenmaß eingesetzt werden – zum Beispiel für kreative Zusammenarbeit im Team. Hier kann das Büro wieder eine zentrale Rolle einnehmen. Egal ob im Büro oder im Homeoffice könnte man künftig aber stärker asynchron arbeiten – und statt Videokonferenzen aufzusetzen, Video- oder Sprachnachrichten in sogenannten Channels teilen, um Status-Updates zu bestimmten Projekten zu geben. Das Prinzip funktioniert ähnlich wie bei Instant Messengern wie WhatsApp.

O-Ton 3 (Oliver Blüher, 27 Sek.): „Slack hat diesen Gedanken aufgegriffen, aber einige Schritte weitergedacht. Der Kern sind die sogenannten Channels. Ein Channel ist ein Raum zu einem spezifischen Thema. Das kann ein Projekt, ein Kunde, ein Event oder alles Mögliche sein. Und in diesem Raum werden dann alle Informationen, alle beteiligten Personen und verschiedene Softwareanwendungen miteinander verbunden. Und so können User über eine zentrale Plattform auf sämtliche Informationen zugreifen und dadurch schneller, einfacher und produktiver zusammenarbeiten.“

Abmoderationsvorschlag: Laut einer aktuellen Studie von Slack möchten über 80 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch nach der Pandemie zumindest teilweise von zu Hause arbeiten. Damit das Arbeiten hier aber effizient möglich ist und die Work-Life-Balance stimmt, braucht es neue Arbeitsweisen wie das asynchrone oder zeitversetzte Arbeiten. Mehr Infos dazu finden Sie unter slack.com.

Pressekontakt:

Maisberger GmbH
Claudius-Keller-Str. 3c
81669 München
slack@maisberger.com

Original-Content von: Slack, übermittelt durch news aktuell

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