Der Tagesspiegel: Wagenknecht rät Athen zu mehr Konfrontation

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Berlin – Die stellvertretende
Linken-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht erwartet mehr
Konfrontation zwischen der Athener Regierung und den Euro-Partnern.
„Wenn man ihnen keine andere Chance lässt, könnten sie einseitig die
Bedienung der Altschulden stoppen“, sagte Wagenknecht dem in Berlin
erscheinenden „Tagesspiegel“ (Samstagausgabe). „Syriza kann und wird
meiner Einschätzung nach nicht auf den alten Kurs einschwenken, der
Griechenland immer tiefer in den Morast aus wachsenden Schulden und
ökonomischer Verarmung hineingeführt hat.“ Wagenknecht sagte weiter,
in der Währungsunion fehlten Regeln, die Lohndumping sanktionieren,
wie es etwa Deutschland mit der Agenda 2010 betrieben habe. „Wenn
Sanktionen nur bei Haushaltsdefiziten verhängt werden, dann wird sich
die fatale Entwicklung fortsetzen: Einige Länder haben riesige
Exportüberschüsse und andere werden deindustrialisiert. Deshalb
sollte es nicht nur für Defizite Sanktionen geben, sondern auch für
Lohn- oder Steuerdumping und ein Niederkonkurrieren anderer Länder
mit solchen Mitteln.“

Das Interview im Wortlaut: www.tagesspiegel.de/11586120.html

Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel,
Newsroom, Telefon: 030-29021-14909.

Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
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