Ein Tag, der bewegt / ADAC Stiftung startet bundesweite Mobilitätstage für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer / Kostenloses Programm zur Verbesserung der Alltagsmobilität (FOTO)

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Mit ihrem Projekt „Erleben, was möglich ist! Mobilitätstag für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer“, möchte die ADAC Stiftung Rollstuhlfahrende dabei unterstützen, ihre Mobilität im Alltag zu verbessern.

Ab September 2021 können Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer sowie deren Angehörige deshalb in zahlreichen Querschnittzentren in ganz Deutschland an dem kostenlosen Programm der ADAC Stiftung teilnehmen.

Die eintägigen Veranstaltungen bestehen je aus einem theoretischen und einem praktischen Modul. Nach Fachvorträgen aus dem Themenbereich „Gesundheitliche Aspekte der Mobilität“, geht es im praktischen Teil darum, unter der Anleitung einer Fachkraft des Forschungsinstituts für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS), gemeinsam typische Alltagssituationen zu trainieren. Zudem können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedlichste Mobilitätslösungen, wie zum Beispiel verschiedene Rollstühle, Handbikes und weitere innovative Mobilitätshilfsmittel ausprobieren.

Das Projekt wird von der Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten in Deutschland e.V. (FGQ) umgesetzt und vom Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS) gGmbH begleitet.

Dr. Andrea David, Vorstand der ADAC Stiftung: „Mit dem bundesweiten Veranstaltungsangebot unseres Projekts „Erleben, was möglich ist!“ wollen wir Betroffene dabei unterstützen, ihre Mobilität im Rollstuhl zu verbessern. Als kompetente Partner mit einem bundesweiten Netzwerk aus Betroffenen, Angehörigen und Fachleuten haben wir die Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten in Deutschland e.V. sowie das Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport gGmbH an unserer Seite.“

„Als Alternative zu den bestehenden sport- und wettkampforientierten Angeboten, richtet sich der Mobilitätstag bewusst an die gesamte Gemeinschaft der Querschnittgelähmten mit dem Fokus auf die Alltagsmobilität“, berichtet Olaf Niebisch, Koordinator der ARGE Mobilität und Sport bei der FGQ.

Die Durchführung der Veranstaltungen erfolgt unter Einhaltung eines strengen Sicherheits- und Hygienekonzepts und unter Berücksichtigung der jeweiligen klinikspezifischen Hygienevorgaben. Aktuelle Änderungen aufgrund der COVID-19-Pandemie werden dabei beachtet. Aufgrund der Pandemie kann es auch zu kurzfristigen Anpassungen oder Terminverschiebungen kommen. Die Teilnehmer werden entsprechend informiert.

Die ersten Veranstaltungen finden in Hamburg (25.9.2021), Bayreuth (2.10.2021) und Hessisch-Lichtenau (5.11.2021) statt, weitere Termine sind in Vorbereitung.

Weitere Informationen und Anmeldung unter stiftung.adac.de/erlebenwasmoeglichist

Die FGQ beantwortet Fragen zur Veranstaltung unter 06226 960211 oder info@fgq.de

Über die ADAC Stiftung:

Die gemeinnützige und mildtätige ADAC Stiftung fördert Forschungs- und Bildungsmaßnahmen zur Vermeidung von Unfällen, um mit wissenschaftlichen Erkenntnissen die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Außerdem sensibilisiert die ADAC Stiftung Kinder und Jugendliche mit eigenen Programmen für Gefahren im Straßenverkehr. Durch die Förderung der Mobilitätsforschung trägt die Stiftung dazu bei, den Straßenverkehr nachhaltiger zu gestalten. Zudem leistet die ADAC Stiftung einen wichtigen Beitrag zu mehr Sicherheit und Innovation im Amateur-Motorsport. Die Stiftung unterstützt außerdem hilfsbedürftige Unfallopfer mit Maßnahmen, die ihnen ein Stück ihrer persönlichen Mobilität zurückgeben. Mit dem Förderschwerpunkt Rettung aus Lebensgefahr unterstützt die ADAC Stiftung die Luftrettung im In- und Ausland und die Verbesserung der akut- und notfallmedizinischen Versorgung von Notfallopfern. Die ADAC Luftrettung gGmbH ist eine 100-prozentige Tochter der ADAC Stiftung und eine der größten Luftrettungsorganisationen in Europa.

Über die FGQ:

Die Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten in Deutschland e.V. (FGQ) ist der größte unabhängige Ansprechpartner für das Thema Querschnittlähmung in Deutschland und berät bzw. unterstützt Betroffene, Angehörige und interessierte Personen. Darüber hinaus ist die FGQ die Interessenvertretung aller Menschen mit einer Querschnittlähmung. Sie setzt sich öffentlich, in Politik, Verwaltung und Wirtschaft für diese Zielgruppe ein.

Über das FiBS:

Körperliche Aktivität und Sport sind bedeutsame (Freizeit-)Aktivitäten, die vielfältige positive physische und psychosoziale Effekte hervorrufen können. Das Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS gGmbH) befasst sich aus einer interdisziplinären bzw. ganzheitlichen Perspektive mit Bewegung, Spiel und Sport von Menschen mit Behinderungen und möchte die Teilhabe und Inklusion durch anwendungsbezogene Forschungen nachhaltig unterstützen.

Pressekontakt:

Simon Gerner
ADAC Stiftung
T 089 7676 4169
simon.gerner@stiftung.adac.de

Original-Content von: ADAC SE, übermittelt durch news aktuell

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