Explosion in Beirut: Rotes Kreuz im Dauereinsatz – DRK bietet Hilfe an

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Nach der schweren Explosion im Hafen von Beirut gestern Abend mit Dutzenden Toten und Tausenden Verletzten ist das Libanesische Rote Kreuz (LRK) im Dauereinsatz. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat seiner Schwestergesellschaft umgehend Unterstützung angeboten. „Wir sind schockiert und zutiefst bestürzt angesichts einer Katastrophe dieses gewaltigen Ausmaßes. Wir haben selbst mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort, von denen eine Person leicht verletzt, aber gut versorgt ist. Auch Wohnungen unserer Mitarbeiter sind von den Zerstörungen betroffen. Es wird davon ausgegangen, dass infolge der massiven Detonation tausende Menschen obdachlos geworden sind. Gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt und dem Libanesischen Roten Kreuz stimmen wir uns momentan zu Hilfsmaßnahmen ab, um unsere Schwestergesellschaft schnellstmöglich unterstützen zu können. Mit ihr verbindet uns eine jahrelange enge und vertrauensvolle Partnerschaft. Aus dem ganzen Land wurden Rettungskräfte des Libanesischen Roten Kreuzes zusammengezogen. Ihnen und ihrem unermüdlichen Einsatz in dieser akuten Notlage gilt unser allergrößter Respekt. Das DRK ruft zu Spenden für die betroffenen Menschen in Beirut auf“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter.

Viele Krankenhäuser in der libanesischen Hauptstadt seien hoffnungslos überlastet und mussten aufgrund der Corona-Pandemie schon vor der aktuellen Katastrophe unter äußerst erschwerten Bedingungen arbeiten, sagt Reuter weiter.

In Beirut befindet sich auch das DRK-Büro für den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika, von dem aus die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes in der Region koordiniert wird. Das DRK unterstützt seit Jahren Ambulanzstationen des LRK im ganzen Land und stellt für die medizinischen Teams seiner Schwestergesellschaft medizinisches Verbrauchsmaterial und Ambulanzfahrzeuge zur Verfügung. Zudem hilft das Deutsche Rote Kreuz dem LRK seit Beginn der Syrienkrise beim Betrieb und der Modernisierung des Blutbankwesens.

Die Pressestelle vermittelt gerne Interviews mit DRK-Mitarbeitern vor Ort.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:

IBAN: DE63370205000005023307

BIC: BFSWDE33XXX

Stichwort: Soforthilfe Beirut

Pressekontakt:

DRK-Pressesprecher Dr. Dieter Schütz, Tel. 0162 2002029

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/54463/4671590
OTS: DRK Deutsches Rotes Kreuz

Original-Content von: DRK Deutsches Rotes Kreuz, übermittelt durch news aktuell

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