Familienministerin bleibt sich treu

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„Bundesfamilienministerin Kristina Schröder bleibt sich treu und bietet auch nach der Baby-Pause keine Familienpolitik“, konstatiert der familienpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Jörn Wunderlich. „Die Pläne für die zweite Hälfte ihrer Amtszeit sind, zurückhaltend formuliert, bescheiden.“ Wunderlich weiter:

„Auch alle demoskopische Unterstützung konnte nicht verdecken, dass die schwarz-gelbe Familienpolitik Stückwerk bleibt. Wenn im Ergebnis des Allensbacher Familienmonitors festgestellt wird, das Väter sich stärker in der Familie engagieren möchten, es aus Zeitnot aber nicht können und nur wenige Väter einen Beruf haben, der sich gut mit der Familie vereinbaren lässt, muss doch eine Familienministerin, die ihren Job ernst nimmt, nicht nur einfach am Elterngeld festhalten, sondern es weiterentwickeln. Wer Vätern die Möglichkeit für mehr Familie geben will, muss für beide Elternteile einen eigenen Elternzeitanspruch von je 12 Monaten, der auch in Teilabschnitten bis zur Vollendung des 7. Lebensjahres eingelöst werden kann, gesetzlich zu verankern.

Statt sich nun an einer eigenen Version des untauglichen Betreuungsgeldes zu verheben, wäre es wohl das Beste für alle Familien in Deutschland, wenn man von der Ministerin auch für den Rest der Legislaturperiode nichts hören würde. Mehr als eine Verschlimmbesserung der Hinterlassenschaften ihrer Amtsvorgängerin ist ohnehin nicht von ihr zu erwarten.“

F.d.R. Hendrik Thalheim
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
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