Frankfurter Rundschau: Kommentar zu den Asylkosten

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„Sigmar Gabriel ist vorgeprescht. Er sagt, der
Bund müsse mehr tun, um die Städte und Gemeinden bei den Kosten der
Unterbringung von Flüchtlingen zu entlasten, und er müsse dazu
beitragen, dass die Kommunen ihre Pflichtaufgaben wahrnehmen können –
vom Unterhalt der Kindergärten bis zum Straßenbau. Es ist kein
Zufall, dass Gabriel das in der Nähe von Tröglitz gesagt hat, wo
gerade ein Haus gebrannt hat, in dem Asylbewerber unterkommen sollen.
Der SPD-Chef will so dem Vorurteil entgegentreten: Die kriegen alles
und für uns Deutsche bleibt nichts übrig. Gabriel weiß, dieser
falschen Auffassung hängen nicht nur Pegida-Demonstranten an, sondern
auch Wähler seiner Partei. Sie will er eines Besseren belehren. Ein
wichtiger Beitrag zur Beruhigung der aufgeregten Flüchtlingsdebatte.“

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

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