Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu „Juden in der AfD“

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Die Frankfurter Rundschau kommentiert die
Gründung der Gruppe „Juden in der AfD“:

Beatrix von Storch aus dem Vorstand der AfD hätte gegen Muslime in
ihrer Partei nichts einzuwenden. Sie müssen nur das sein, was Frau
von Storch unter „integriert“ versteht: Es gebe ja, sagt sie,
„liberale Muslime, die unter Polizeischutz stehen“. Also: Die
Gesinnung muss stimmen, verfolgt müssen sie sein und natürlich gegen
„Islamisierung“. So ähnlich ist es wohl auch mit den „Juden in der
AfD“: Sie müssen nur die Shoah für einen „Vogelschiss“ halten, schon
sind sie integriert. Am besten lehnen sie auch noch die „Judaisierung
des Abendlandes“ ab. So geht Religionsfreiheit in einer
fremdenfeindlichen Partei. Auch unter Muslimen und Juden gibt es wohl
Leute, die an diesen Wahnsinn glauben. Aber das heißt nur, dass es
dem Judentum und dem Islam nicht besser geht als dem „christlichen
Abendland“.

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3989

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell

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