Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Leihmutterschaft und Embryonenschutz

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Die Frankfurter Rundschau kommentiert
Überlegungen zur Lockerung des Embryonenschutzes:

Klar ist: Der Staat darf sich bei der Unterstützung für Menschen
mit Kinderwunsch nicht auf die Heteroehe als alleinige Norm
festlegen. Im Mittelpunkt muss das Wohl des Kindes stehen – und nicht
die Frage, ob seine Eltern das gleiche Geschlecht haben. Oder einen
Trauschein. Wenn die FDP allerdings zugleich die Legalisierung von
Leihmutterschaft und Embryonenspende fordert, hat sie eher das Wohl
(zahlungskräftiger) künftiger Eltern im Blick als das des
Ungeborenen. Wie soll das Recht des Kindes auf Kenntnis der eigenen
Herkunft durchgesetzt werden? Wer zahlt Unterhalt? Wie wird
verhindert, dass aus der Mutterschaft ein Geschäft wird?
Kinderwünsche erfüllen: ja – aber nicht um jeden Preis.

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3989

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell

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