Frankfurter Rundschau: Schluss für Müller

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Volkswagen tauscht seinen Boss aus. Nach nicht
einmal drei Jahren im Amt heißt es für Konzernchef Matthias Müller
Abschied nehmen. Die Personalie ist eine Überraschung. Schließlich
hat Müller auf dem Höhepunkt des Abgasskandals übernommen und seither
– so muss man es sagen – den Autobauer erfolgreich geführt. Denn die
betriebswirtschaftliche Bilanz stimmte. Der Gewinn lag im vergangenen
Jahr höher als im Jahr vor der Krise. Der Umsatz stieg auf ein
Rekordhoch. Die Geschäfte liefen so, als ob nichts gewesen wäre.
Alles richtig gemacht, könnte man also denken. Und trotzdem ist jetzt
Schluss für Müller. Es bleibt zu hoffen, dass nun auch eine neue
Führungskultur bei Volkswagen etabliert und Schluss gemacht wird mit
der Gutsherren-Mentalität. Dazu gehört auch die Ablösung von
Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch. Er sollte als Nächster gehen.

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
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