FT: Kommentar zu Berlusconi

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Inmitten der schweren Schuldenkrise kann sich
nicht nur Italien einen Regierungschef wie Berlusconi nicht mehr
leisten. Ganz Europa fiebert dem Ende der Ära des Exzentrikers
entgegen. Italien steht am Abgrund und droht seine Euro-Partner mit
ins Verderben zu stürzen. Das Glaubwürdigkeitsproblem an den
Finanzmärkten hat einen Namen: Silvio Berlusconi. Niemand traut dem
konservativen Premier noch zu, das hoch verschuldete Bella Italia aus
der Krise zu führen. Seine Regierung hat es nicht geschafft, sich auf
die notwendigen drastischen Sparmaßnahmen zu einigen. Nun hat er
nicht mal mehr eine eigene Mehrheit im Parlament. Berlusconis größte
Stärke war bislang die schwache Opposition. Das macht einen Neuanfang
in Italien auch so schwierig. Doch der gestern Abend von Berlusconi
angekündigte Rücktritt ist ohne Alternative. Offenbar besitzt er doch
noch ein Fünkchen Verantwortungsbewusstsein. Anders als Griechenland
ist die drittgrößte Volkswirtschaft des Euro-Raums noch nicht
verloren.

Pressekontakt:
Flensburger Tageblatt
Stephan Richter
Telefon: 0461 808-1060
redaktion@shz.de

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