Gewerkschaften bereiten sich auf “beinharte Verteilungskämpfe” vor

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Gewerkschaften sehen harte Auseinandersetzungen auf sich zukommen. “Spätestens wenn die Frage ansteht, wie die jetzt wachsenden Staatsdefizite refinanziert werden, wird die Gesellschaft vor beinharten Verteilungskämpfen stehen”, sagt IG-Metallvorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban im Interview mit der Tageszeitung “neues deutschland” (Donnerstagsausgabe) anlässlich des 1. Mai. Schon jetzt, in der Debatte um um ein höheres Kurzarbeitergeld, malten die Arbeitgeber “schon wieder das Schreckgespenst des ausufernden Sozialstaats an die Wand”.

Die Corona-Pandemie bedroht Millionen Arbeitsplätze weltweit. Statt sich aber in die Vorcoronazeit zurückzuwünschen, plädiert der Gewerkschafter dafür, die öffentlichen Mittel zur Bewältigung der Krise für den sozial-ökologischen Umbau zu nutzen – “also aus der Krise anders herauszukommen, als man in sie hineingeraten ist”. “Wir müssen einen ökologischen Mehrwert, einen ökologischen Zusatznutzen als Bedingung für das Gewähren von öffentlichen Mitteln definieren”, so der promovierte Sozialwissenschaftler. Das gelte für die Stahlindustrie wie für die Automobilindustrie.

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