Goldene Kamera für „Im Labyrinth der Macht“ Dokumentation von Stephan Lamby ausgezeichnet / Preisverleihung am 30. März 2019 in Berlin / Fernsehfilm „Schöne heile Welt“ nominiert (FOTO)

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Die SWR-Produktion „Im Labyrinth der Macht – Protokoll einer
Regierungsbildung“ von Stephan Lamby (Kooperation mit NDR und RBB)
ist mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet worden. „Schöne heile Welt“
mit Richy Müller ist nominiert.

Peter Boudgoust, Intendant des Südwestrundfunks: „Es gibt
niemanden, der auf so präzise Art Politiker bei der Arbeit beobachten
kann und sie dann auch vor der Kamera zum Sprechen bringt wie Stephan
Lamby. Mit seiner Dokumentation „Im Labyrinth der Macht“ hat er auf
unnachahmliche Weise die schwierige Regierungsbildung im Anschluss
der vergangenen Bundestagswahl nachgezeichnet. Stephan Lamby schafft
es, Politik verständlich und spannend darzustellen, ohne das
Geschehen zu vereinfachen. Umso mehr freuen wir uns jetzt schon auf
seine kommende Dokumentation in unserem Auftrag: „Die Notregierung.
Ungeliebte Koalition“, die genau dort anknüpft, wo der Preisträger
aufgehört hat. Außerdem drücken wir dem nominierten Fernsehfilm
„Schöne heile Welt“ kräftig die Daumen – diese liebevolle Produktion
mit Richy Müller in der Hauptrolle hat die Goldene Kamera mehr als
verdient.“

Chronik zur Lage der Republik

„Im Labyrinth der Macht – Protokoll einer Regierungsbildung“ wird
in der Kategorie „Bester TV-Journalismus“ mit der Goldenen Kamera
geehrt. Der Dokumentarfilmer Stephan Lamby zeigt, wie die deutsche
Politik nach der Bundestagswahl im September 2017 in eine verfahrene
Situation geriet: Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik
mussten die Deutschen so lange auf die Bildung einer neuen Regierung
warten. Stephan Lamby hat diese Ausnahmesituation beobachtet und
zahlreiche Akteure der Jamaika- und GroKo-Verhandlungen interviewt.
Eine erhellende Chronik zur Lage der Berliner Republik. Redaktion:
Thomas Michel (SWR), Kuno Haberbusch (NDR), Ute Beutler (RBB). Die
Dokumentation wurde am 5. März 2018 im Ersten ausgestrahlt.

Ungleiches Freundespaar von Abschiebung bedroht Im Film „Schöne
heile Welt“, der für die Goldene Kamera nominiert ist, erzählt Autor
und Regisseur Gernot Krää von sozialer Realität und seelischen
Verletzungen und vereint dabei wirklichkeitsnahes Drama und
liebevolle Komödie. Im Mittelpunkt steht Richy Müller als
arbeitsloser Elektriker Willi, der kenntnisreich die Nischen des
Sozialsystems ausnutzt, in dem er sich widerwillig eingerichtet hat.
Willi blickt erst wieder über seinen Tellerrand hinaus, als er eine
gemeinsame Leidenschaft mit dem aus Afrika stammenden Jugendlichen
„Franz“ entdeckt. „Schöne heile Welt“ ist eine Produktion des
Südwestrundfunks in Zusammenarbeit mit ARTE, ausführender Produzent
Nils Reinhardt, Redaktion Ulrich Herrmann (SWR) und Andreas
Schreitmüller (ARTE). Die Erstausstrahlung im Ersten war am 10.
Februar 2019.

Die Goldene Kamera wird von der Funke Mediengruppe verliehen und
am Samstag, 30. März 2019, in Berlin an die Preisträger überreicht,
zu sehen ab 20:15 Uhr im ZDF.

www.goldenekamera.de

Fotos über ARD-Foto.de

Pressekontakt: Sibylle Schreckenberger, Tel. 06131 929 32755,
sibylle.schreckenberger@SWR.de

Original-Content von: SWR – Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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