Im Dialog mit den Bürgern bleiben

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RETHEM. Vorrangig, so die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Annette Schütz, sei zunächst die Stärkung der Mitgliedsgemeinden. Die Samtgemeindeumlage müsse wieder für ihre ureigene Aufgabe verwendet werden. „Wir sehen die Samtgemeinde Rethem als Dienstleisterin für die Bürger. Sie ist aber nur so stark, wie ihre Mitgliedsgemeinden handlungsfähig sind.“ Wolfgang Leseberg, Kandidat auf Listenplatz zwei, sieht einen Personalentwicklungsplan als Baustein einer effizient arbeitenden Verwaltung. Der 61-jährige Kommunalbeamte dazu: „So kann eine Intensivierung der Kooperation mit den Samtgemeinden Ahlden und Schwarmstedt erhebliche Kosten sparen.“

Grundlage für eine zukunftsweisende Politik in allen Lebensbereichen, erklärt Annette Schütz, sei der Dialog mit den Bürgern. „Nur wenn wir die Anforderungen an die Wohn- und Lebensqualität in unserer Samtgemeinde kennen, sind wir dazu in der Lage, auf die Bedürfnisse unserer Bürger einzugehen.“ Das gelte für die der jungen Familien ebenso wie die der Senioren, des heimischen Gewerbes ebenso wie der Freiwilligen Feuerwehr bei ihrer fortdauernden Weiterentwicklung von Technik und Knowhow. „Die Samtgemeinde muss ihre klassischen Aufgaben nah am Bürger wahrnehmen“, so die 50-jährige Rechtsanwältin, die auch für den Kreistag kandidiert.

Gert Jastremski, 53-jähriger Steuerberater aus Altenwahlingen, betont, dass es der SPD dabei um eine Wirtschaftspolitk gehe, die weit mehr sei als Leerstandsmanagement: „Was die Samtgemeinde Rethem braucht, ist ein schlüssiges Konzept und kein Bündel von Maßnahmen, die nur punktuell ansetzen.“ Dies träfe auch für die Erhaltung und Neuschaffung von Arbeitsplätzen zu. Weitere Ziele nennt der jüngste der Kandidaten, der 22-jährige Elektrotechnik-Student Jonas Wussow: das Werben um Neubürger, die Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements und den Einsatz regenerativer Energien, „ohne dabei jedoch andere Themen aus dem Fokus zu verlieren“. Jugend und Soziales, stellt Wussow klar, seien für die SPD keine Alibithemen, sondern Pfeiler einer zukunftsweisenden Politik für die Samtgemeinde.

Die Kandidaten in der Reihenfolge der Listenplätze:

1. Annette Schütz, Rechtsanwältin (50 Jahre); 2. Wolfgang Leseberg, Kommunalbeamter (61); 3. Stephan Lüchau, Straßenbau-Ingenieur (42); 4. Arnd Helberg, Metallbautechniker (36); Dirk Bolm, Erzieher (34); 6. Peter Rabe, Rechtsanwalt und Notar (59); 7. Jonas Wussow, Student der Elektrotechnik (22); 8. Peter Voß, Architekt (41); 9. Hans-Jürgen Backhaus, Arzt (54); 10. Manfred Daube, Rektor i. R. (63); 11. Dieter Sommer, Angestellter im öffentlichen Dienst (68); 12. Dieter Schnabel, Schleusenwärter a. D. (66); 13. Christel Dietrich, Rentnerin (76); 14. Jürgen Ritter, Elektromaschinenbauer (57); 15. Gert Jastremski, Steuerberater (53).

Bildunterschrift:
Hintere Reihe, v. l.: Peter Rabe, Jürgen Ritter, Jonas Wussow, Peter Voß, Dieter Schnabel, Stephan Lüchau, Manfred Daube; mittlere Reihe, v. l.: Wolfgang Leseberg, Arnd Helberg, Dieter Sommer, Christel Dietrich, Annette Schütz; vorne (v. l.): Dirk Bolm und Hans-Jürgen Backhaus.

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