In Niedersachsen startet Anfang 2021 das erste Pflegeportal

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In Niedersachsen startet Anfang 2021 das erste Pflegeportal

Digitale Plattform soll Angehörige bei Suche nach freiem Heimplatz unterstützen – Weser-Ems-Region macht den Anfang

Osnabrück. Im Bezirk Weser-Ems geht Anfang 2021 das erste Pflegeportal in Niedersachsen an den Start. Auf der vom Land geförderten digitalen Plattform sollen die Bürger ab Anfang kommenden Jahres schauen können, wo in ihrem Umfeld freie Pflegeplätze zur Verfügung stehen. Das hat Niedersachsens Regionalministerin Birgit Honé im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) erklärt. „Ich halte diesen neuen Service für einen wichtigen Baustein zur Stärkung der ländlichen Räume. Es kann nicht sein, dass Angehörige auf der Suche nach einem geeigneten Pflegeplatz alleingelassen werden“, sagt die SPD-Politikerin. Ihr Ministerium unterstützt das Projekt, das Modellcharakter für ganz Niedersachsen haben soll, zunächst mit einer Anschubförderung in Höhe von 77.150 Euro.

Das Pflegeportal Weser-Ems soll es den Menschen über einen kostenlosen Basiszugang ermöglichen, sich auf einen Blick über freie Pflegeplätze zu informieren. „Auch wer auf die Schnelle einen Kurzzeitpflegeplatz für wenige Tage benötigt, um einen Angehörigen unterzubringen, soll auf der Plattform sehen können, in welcher Einrichtung das gerade möglich ist“, betont Honé.

Maßgeblich vorangetrieben hat das Projekt neben anderen der Ammerländer Landrat Jörg Bensberg, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Landkreise und kreisfreien Städte in Weser-Ems. „Unser Ziel ist es, den Menschen das Leben in ländlichen Regionen so angenehm wie möglich zu gestalten“, erklärt der parteilose Politiker und fügt hinzu, dass es aktuell sehr schwierig sei, an Informationen über freie Pflegeplätze zu gelangen. Auf der Internetseite sollen die Einrichtungen auch die Möglichkeit bekommen, ihre eigenen Homepages zu verlinken. Das Melden freier Plätze soll über die einzelnen Häuser geschehen.

Laut Bensberg gibt es im Weser-Ems-Bezirk etwa 550 Pflegeeinrichtungen in staatlicher, kirchlicher und privater Trägerschaft. Er gehe zum Start in den nächsten Wochen von einer „sehr hohen Beteiligung“ aus. „Wir rechnen mit einer starken Sogwirkung, wenn die Seite erst mal freigeschaltet ist“, sagt Bensberg und hofft, dass das Projekt auf ganz Niedersachsen ausstrahlt.

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