Japan: Caritas hilft Kindern aus Fukushima / Ein halbes Jahr nach Beben, Tsunami und Nuklearkatastrophe planen Betroffene einen Neuanfang außerhalb der Gefahrenzone

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Sechs Monate nach der schweren Katastrophe in
Japan zieht Caritas international eine positive Zwischenbilanz der
Hilfen. Während der ersten Phase der Nothilfe nach dem Erdbeben und
dem Tsunami wurden Betroffene mit Lebensmitteln, Trinkwasser,
Kleidung, Decken und anderen Hilfsmitteln versorgt. Nun konzentriert
sich das Hilfswerk der deutschen Caritas in enger Zusammenarbeit mit
der Caritas Japan und weiteren Partnern auf die Hilfen zum
Wiederaufbau.

Ein Schwerpunkt der Rehabilitationsmaßnahmen liegt in der Hilfe
für Kinder. So wird außerhalb der Gefahrenzone in der Region
Fukushima ein neuer Kindergarten gebaut. Außerdem finanziert Caritas
international Ferienfreizeiten für Schulkinder aus Fukushima in
anderen Teilen des Landes. „Für die Kinder ist es enorm wichtig, die
nach wie vor stark zerstörte Region einmal verlassen zu können“, sagt
Reinhard Würkner, Japan-Experte des Hilfswerks der deutschen Caritas,
„in den Ferien können sie eine Zeitlang Abstand zu den teils
schrecklichen Erlebnissen der vergangenen Monate finden. Für ihre
Gesundheit ist es außerdem gut, zumindest einige Wochen frei von
Strahlenbelastung zu sein.“ Die Sommerlager führt Caritas
international gemeinsam mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft
Dortmund in der Auslandsgesellschaft NRW e.V. und dem
Jugendherbergsverband der Präfektur Okinawa durch.

Während die Wiederaufbaumaßnahmen in anderen betroffenen Regionen
gut voranschreiten, erschwert die nach wie vor hohe Strahlenbelastung
in der Nähe des Unglücksreaktors von Fukushima die Hilfen. „Die
Menschen dort ahnen, dass sie vielleicht nie wieder in ihr Zuhause
zurückkehren können“, so Würkner. „Gemeinsam mit unseren Partnern vor
Ort, der Japanischen Association for Aid and Relief sowie der Caritas
Japan, arbeiten wir daran, dass sie in anderen Teilen des Landes
einen Neuanfang starten können.“ Nicht nur in der Region Fukushima,
auch in den anderen durch das Beben und den Tsunami schwer zerstörten
Küstenregionen wird der Wiederaufbau noch Jahre dauern. Caritas
international unterstützt die Betroffenen langfristig.

Hinweis für die Redaktionen: Reinhard Würkner, Japan-Experte von
Caritas international, ist zurzeit in Japan und steht Ihnen für
Telefoninterviews zur Verfügung.

Spenden mit Stichwort „Japan“ werden weiterhin erbeten:

– Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank
für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00,
– online unter: http://www.caritas-international.de
– Charity SMS: SMS mit CARITAS an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl.
üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Caritas international
4,83 EUR)

– Diakonie Katastrophenhilfe, Stuttgart, Spendenkonto 502 707 bei
der Postbank Stuttgart BLZ 600 100 70 oder online
http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/
– Charity SMS: SMS mit NOT an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl.
üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Diakonie
Katastrophenhilfe 4,83 EUR)

Caritas international ist das Hilfswerk der deutschen Caritas und
gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 162 nationalen
Mitgliedsverbänden.

http://www.caritas-international.de/78814.html

Pressekontakt:
Stephan Günther
Pressereferent
Stephan.Guenther@caritas.de
0761-200-515

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