junge Welt: Online-Spezial: Entscheidung in Venezuela/ Die Tageszeitung junge Welt begleitet die Wahlen des Nachfolgers des verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez vor Ort

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Am 14. April wählt Venezuela den Nachfolger des am
5. März verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez. Während für das
Regierungslager der frühere Außenminister und Vizepräsident Nicolás
Maduro antritt, der das Amt derzeit geschäftsführend ausübt, geht für
die Opposition erneut Henrique Capriles Radonski ins Rennen. Dieser
war bei der letzten Wahl am 7. Oktober 2012 Hugo Chávez klar
unterlegen. Alle Umfragen sagen derzeit einen klaren Sieg Maduros
voraus, der von Chávez in dessen letzter öffentlicher Ansprache am 8.
Dezember 2012 als Nachfolger vorgeschlagen worden war.

Jahrelang wurde Hugo Chávez in den großen Mainstreammedien als
»verrückt« oder zumindest »exzentrisch« porträtiert, und offenbar
soll dieses Muster nun auch auf Maduro übertragen werden. So
verbreitete die Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch eine Meldung,
derzufolge Maduro erklärt habe, Chávez sei ihm »in Gestalt eines
Vögelchens erschienen«. Tatsächlich jedoch hatte der Nachfolger des
verstorbenen Staatschefs lediglich über seinen Besuch bei Angehörigen
von Hugo Chávez in dessen Geburtshaus berichtet. Dort habe er dessen
»Geist« gespürt, sagte Maduro und berichtete nebenbei auch von dem
Erlebnis mit einem kleinen Vogel während des Besuchs.

Um eine an den Tatsachen orientierte Berichterstattung über die
Wahlen in Venezuela sicherzustellen, wird die Tageszeitung junge Welt
mit insgesamt vier Vertretern in dem südamerikanischen Land präsent
sein. Die ständige jW-Korrespondentin in Barinas, Modaira Rubio, wird
ab dem 9. April in Caracas durch André Scheer, Ressortleiter
Außenpolitik bei der Tageszeitung, sowie die Fotografin Claudia
Schröppel unterstützt. Zudem wurde Katja Klüßendorf, Ressortleiterin
für Marketing und Kommunikation beim Verlag 8. Mai, vom Nationalen
Wahlrat (CNE) als Wahlbeobachterin eingeladen. Auch ihre Eindrücke
werden nach der Wahl in die Berichterstattung einfließen.

Zusätzlich zur Berichterstattung in der Printausgabe, ist ab
sofort auf der Internetseite der Tageszeitung junge Welt unter
www.jungewelt.de/venezuela2013 ein Online-Spezial abrufbar, in dem
regelmäßig über die Wahlkampagnen der Kandidaten, über die Wahl
selbst und die Ergebnisse berichtet wird.

Die junge Welt reagiert mit ihrem Einsatz in Venezuela auch auf
die große Resonanz, auf welche die Berichterstattung zum Tod des
Präsidenten Hugo Chávez Anfang März gestoßen ist.

Das jW-Team in Venezuela steht auch für Interviews für andere
Medien zur Verfügung. Kontakt kann über die Redaktion in Berlin
aufgenommen werden.

Pressekontakt:
junge Welt
Redaktion
Telefon: 030 / 53 63 55-0
redaktion@jungewelt.de

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