Katrin Göring-Eckardt: Neunzig Prozent der Einkommenssteuerzahler werden entlastet

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Nach der massiven Kritik an den Steuerplänen der
Grünen hat Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt die Vorwürfe
entschieden zurückgewiesen. „Neunzig Prozent der
Einkommenssteuerzahler werden entlastet durch unser Modell. Deswegen
ist der Vorhalt, dass die Mittelschicht belastet würde, nicht
richtig“, sagte sie im PHOENIX-Interview.

„Wir haben 100 Milliarden Investitionsstau in den Kommunen“, fügte
sie hinzu. Investitionen in die öffentliche Infrastruktur seien daher
„dringend“ notwendig. Das erreiche man jedoch nicht nur durch
Steuererhöhungen. „Fünfundsechzig Prozent dessen, was wir wollen,
wird finanziert aus Subventionsabbau, aus Haushaltskonsolidierung“,
sagte Göring-Eckardt. Derzeit habe man eine „Reihe von sinnlosen
Ausgaben“.

Sie verteidigte zudem das Vorhaben ihrer Partei, das umstrittene
Ehegattensplitting abschmelzen zu wollen: „Wir wollen Kinder fördern
nicht die Ehe. Deshalb schmelzen wir das Ehegattensplitting ab, aber
führen zugleich eine Kindergrundsicherung ein.“

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