Kölner Stadt-Anzeiger: Frankfurter Hochschulrektor „überrascht“ und „zufrieden“ über Einlenken des Vatikans Römische Behörde erteilt Ansgar Wucherpfennig nun doch zunächst verweigerte Unbedenklichkeitserklärung

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Der Rektor der Philosophisch-Theologischen Hochschule
Sankt Georgen, der Jesuitenpater Ansgar Wucherpfennig, hat
„überrascht“ und „zufrieden“ darauf reagiert, dass der Vatikan ihm
nach anfänglicher Weigerung nun doch das „Nihil obstat“, die
kirchliche Unbedenklichkeitserklärung, für eine dritte Amtszeit als
Rektor der Hochschule erteilt hat. Er stehe trotz der vorangegangen
Kritik Roms an wertschätzenden Aussagen über Homosexuelle und eine
kirchliche Segnung gleichgeschlechtlicher Paare sowie über die
Öffnung der katholischen Weiheämter für Frauen zu seiner Hoffnung auf
Reformen und zu seinen Begründungen dafür, sagte Wucherpfennig dem
„Kölner Stadt-Anzeiger“ (Freitag-Ausgabe). „Wir haben in der Kirche
einen –Point of no Return– erreicht und müssen über alles ohne Tabus
reden. Das gilt auch für päpstliche Lehrschreiben oder
Verlautbarungen römischer Behörden.“ Zu der von ihm eingegangenen
Verpflichtung, die Lehre der Kirche zur Homosexualität und
Frauenordination künftig „vollständig und verständnisvoll“
darzulegen, sagte er, als Professor an einer katholischen Hochschule
sei er zu einer fairen und korrekten Darstellung selbstverständlich
bereit. Er sei nun „zufrieden, dass die Hochschule wieder normal
arbeiten kann“.

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Kölner Stadt-Anzeiger
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