Kölner Stadt-Anzeiger: Franz Müntefering: “Die CDU wird für die Rettung der GroKo nicht unter der Tür durchkriechen, und das verstehe ich auch”

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Der frühere SPD-Chef äußert Verständnis für die Haltung der CDU und
rät der SPD dazu, in der Groko zu bleiben

Köln. Die frühere SPD-Chef Franz Müntefering hat Verständnis für die ablehnende
Haltung der CDU in Bezug auf mögliche Nachverhandlungen des Koalitionsvertrags
geäußert. “Man kann über Sinnhaftigkeit von dicken Koalitionsverträgen streiten.
Aber wenn unsere Seite jetzt Forderungen stellt, die die Union nicht erfüllen
will, hat die CDU eine gute Grundlage dafür, “Nein” zu sagen”, sagte Müntefering
dem “Kölner Stadt-Anzeiger” (Mittwochausgabe). Die CDU werde “für die Rettung
der GroKo nicht unter der Tür durchkriechen, das verstehe ich auch”, so der
79-Jährige weiter. Außerdem rät Müntefering dem designierten SPD-Spitzenduo
Saskia Esken/Norbert Walter-Borjans, die GroKo nicht ohne weiteres zu verlassen:
“Man kann natürlich jetzt neue, überzogene Forderungen stellen, um das Ding
knallen zu lassen. Aber das wäre falsch. Wer jetzt erkennbar die Schuld am
Scheitern der Koalition auf sich lädt, wird keinen Ruhm ernten, sondern von den
Wählern die Quittung bekommen.”

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