Kölner Stadt-Anzeiger: Lauterbach warnt SPD vor Nostalgie-Kurs von „SPDpur“

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Köln. Der Kölner SPD-Bundestagabgeordnete und
Bewerber für den SPD-Vorsitz, Karl Lauterbach, warnt seine Partei vor
einem „Nostalgie-Kurs“, den die neue Parteibewegung „SPDpur“
durchsetzen wolle. „Es wäre fatal, wenn die SPD beim Klimaschutz
künftig auf die Bremse treten würde“, sagte Lauterbach dem „Kölner
Stadt-Anzeiger“ (Mittwoch-Ausgabe). „Die SPD war immer die Partei des
Fortschritts. Ein Nostalgiekurs hilft uns nicht weiter.“ Der
SPD-Gesundheitsexperte bewirbt sich beim Bundesparteitag im Dezember
zusammen mit der Energieexpertin Nina Scheer um das Amt des
Vorsitzenden. Ihm sei klar, dass es „an der Basis durchaus
Zustimmung“ für „SPDpur“ gebe. „Ich glaube allerdings nicht, dass die
SPD damit mehrheitsfähig werden würde“, sagte der
Bundestagsabgeordnete. Lauterbach fügte hinzu: „Die jungen Leute
fordern zu recht mehr Tempo beim Klimaschutz. Ihre politische Heimat
muss die SPD sein. Wer sich dagegen sperrt, setzt die Zukunft der SPD
aufs Spiel und betreibt ein Konjunkturprogramm für die Grünen.“ Die
Initiative „SPDpur“ wird unter anderem vom früheren
NRW-SPD-Vorsitzenden und Landesverkehrsminister Michael Groschek
unterstützt.

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Telefon: 0221 224 2080

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