Kölner Stadt-Anzeiger: NRW-Familienminister bittet Opfer von homosexuellenfeindlicher Gesetzgebung um Vergebung

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NRW-Familienminister Joachim Stamp hat sich bei den
Opfern homosexuellenfeindlicher Gesetzgebung entschuldigt. „Der
Paragraf 175 des Strafgesetzbuches hat Existenzen zerstört“, sagte
Stamp am Mittwochabend in Köln bei der Eröffnung einer Ausstellung,
die sich mit der Geschichte antihomosexueller Gesetzgebung befasst,
wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstag-Ausgabe) berichtet.
„Männer sind an der Schmach zugrunde gegangen. Viele mussten ihr
ganzes Leben in dem Bewusstsein leben, dass ihre Liebe, ihr Begehren
nicht geduldet wird, strafbar ist. Sie wurden verfolgt, geächtet,
weggesperrt und auch nach der Abschaffung des Paragrafen 175 zutiefst
gedemütigt, da sie jahrzehntelang auf ihre Rehabilitierung warten
mussten“, so der FDP-Politiker weiter. Die Ausstellung beleuchtet
staatliches Handeln und Diskriminierung, Homosexuellenfeindlichkeit
sowie deren Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen.

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 2080

Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell

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