Komm in die Altenpflege – Kampagne des bpa begeistert junge Leute für Ausbildung in der Altenpflege /Ausbildungsinitiative des bpa wirbt für die Altenpflegeausbildung

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5. April 2013

Mit einer breit angelegten Kampagne will der Bundesverband
privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) zusammen mit seinen mehr als
7.500 Mitgliedern junge Menschen für eine Ausbildung in der
Altenpflege gewinnen. Im Mittelpunkt der Initiative stehen der neue
bpa-Internetauftritt www.youngpropflege.de und eine Werbekampagne,
die die Verbandsmitglieder gezielt bei der Gewinnung von Azubis
unterstützt sowie ein Film über junge Menschen in der Ausbildung.
Ziel ist es, die Rekordausbildungszahl von gegenwärtig ca. 18.000
Ausbildungsplätzen in den Mitgliedseinrichtungen weiter auszubauen.

Wie erfüllend und wertvoll die Arbeit mit Menschen ist, soll vor
allem jungen Leuten näher gebracht werden, und zwar von denen, die es
am besten wissen: Auszubildende und Beschäftigte im Pflegebereich. In
einem Film stellen Auszubildende ihre Motive für die Berufswahl sowie
ihre Entscheidungsgründe dar. Der Film kann von
Mitgliedseinrichtungen genutzt werden, um für eine Ausbildung in der
Altenpflege zu werben. Er ist auch auf der Altenpflegemesse in
Nürnberg (9.-11. April 2013) am bpa-Stand (3-305) in Halle 3 zu
sehen.

Wichtige Plattform für den Wettbewerb ist der Internetauftritt
www.youngpropflege.de, der über alle Bedingungen des Wettbewerbs
informiert. „Hier finden junge Leute aber noch wesentlich mehr,
beispielsweise einen Test, der ihnen mit ein paar Klicks zeigt, ob
der Pflegeberuf etwas für sie ist, sowie Infos über die
Altenpflegeausbildung“, so Bernd Tews, Geschäftsführer des bpa. Die
Seite gibt zudem – über die bpa-Mitgliedersuche – einen Überblick der
potenziellen Ausbildungsunternehmen der Region. Das Angebot wird
durch Tipps für Bewerbungen und Details des Berufsbilds „Altenpflege“
ergänzt.

Zusätzlich stellen Azubis ihren Beruf im Rahmen eines Wettbewerbs
bis zum Sommer mit selbst gedrehten Videos, Fotos oder Grafiken vor.
„Die Einsendungen sind dann auf YouTube, Facebook und auf
www.youngpropflege.de zu sehen. Dort kann über die besten Beiträge
abgestimmt werden“, erklärt bpa-Präsidiumsmitglied Rainer Wiesner.
Mit der Einbindung moderner Kommunikationsplattformen können sie sich
selbständig innerhalb der Zielgruppe verbreiten. Abstimmen kann
jeder; am Wettbewerb teilnehmen können zunächst nur Azubis aus
Baden-Württemberg, wo der Wettbewerb startet.

Für die aktive Bewerbung der Arbeit in der Altenpflege stellt der
bpa seinen Mitgliedern zahlreiche individualisierbare Materialien zur
Verfügung – darunter Infobroschüren, Flyer, Plakate und vieles mehr,
etwa für Auftritte bei Azubimessen oder in Schulen, bis hin zu
Vorlagen für Stellenanzeigen.

Der Bedarf an Pflegekräften wird in den kommenden Jahren aufgrund
der immer älter werdenden Gesellschaft drastisch steigen. „Unsere
Mitgliedsunternehmen brauchen also dringend Auszubildende, um auch in
Zukunft den Bedarf an Fachkräften zu decken. Dabei sind die
angebotenen Stellen attraktiv. Sie sind anspruchsvoll, bieten
Karrierechancen und einen krisensicheren Arbeitsplatz“, erklärt
Wiesner. Diese Vorteile stehen im Zentrum der aktuellen Kampagne.

Wiesner geht davon aus, dass die bpa-Initiative eine spürbare
Wirkung bei den Mitgliedseinrichtungen verzeichnen wird: „Auf
unterschiedliche Weise werden die attraktiven Gesichtspunkte der
Arbeit in Pflegeberufen vorgestellt. Jugendliche werden so direkt
angesprochen und bestenfalls für eine Altenpflegeausbildung in der
Mitgliedspflegeeinrichtung um die Ecke gewonnen!“

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa)
bildet mit mehr als 7.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte
Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in
Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-) stationären
Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in
privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa
tragen die Verantwortung für rund 230.000 Arbeitsplätze und ca.
17.700 Ausbildungsplätze. Das investierte Kapital liegt bei etwa 18,2
Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Herbert Mauel, Bernd Tews, Geschäftsführer, Tel.: 030-30878860

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