Kommunen müssen für ein breites pflegerisches Angebot sorgen / bpa fordert Wahlmöglichkeiten für Pflegebedürftige in den Städten und Kreisen in Mecklenburg-Vorpommern

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„Die Kommunen und Kreise in
Mecklenburg-Vorpommern haben die Pflicht, älteren Menschen und
Pflegebedürftigen alle Wahlmöglichkeiten bei der Suche nach einer
optimalen Versorgung im Alter zu bieten.“ Beim Parlamentarischen
Gesprächsabend des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste
e.V. (bpa) forderte der Landesvorsitzende Michael Händel die
Landkreise und Regionen auf, überall im Land die Pflege in der
eigenen Wohnung, in Wohngemeinschaften und auch in Pflegeheimen zu
ermöglichen. „Kommunale Sozialplanung muss ermöglichen – nicht
reglementieren“, sagte Händel im Gespräch mit Vertretern aus Landtag,
Sozialministerium und Kommunen.

Eine stärkere Kooperation vor Ort, auf die sich Bund und Länder in
einer Arbeitsgruppe geeinigt haben, sei sinnvoll, um die Bedürfnisse
der Menschen wahrzunehmen und daraus notwendige Maßnahmen zu
entwickeln, so Holger Wüstholz, Vorstandsmitglied des bpa in
Mecklenburg-Vorpommern, der mehr als 350 stationäre Einrichtungen und
ambulante Dienste in Mecklenburg-Vorpommern vertritt. „Jeder dieser
privaten Betreiber ist in seinem Umfeld vor Ort gut vernetzt und
integriert und hat ein großes Interesse daran, für seine Heimat eine
intelligente und soziale Lösung zu finden.“

Kommunale Unterstützung der Pflege bedeute aber auch, das
Entstehen neuer Versorgungsformen, die sich an den Wünschen der
Betroffenen orientieren, zuzulassen, so Wüstholz. „Die privaten
Anbieter von Pflegeangeboten haben in den letzten Jahren deutlich
gezeigt, dass sie es sind, die neue Betreuungs- und Pflegebedarfe
schnell erkennen, ihre Strukturen anpassen können und bereit sind,
hier mit ihrem eigenen Geld zu investieren. Dazu müssen sie sich aber
darauf verlassen können, dass ihre Planungen und Investitionen
langfristig Bestand haben.“

Der bpa-Landesvorsitzende Michael Händel bot den Landespolitikern
und Kommunalvertretern an, sich gern an jedes private
Pflegeunternehmen zu wenden, wenn sie einen kompetenten
Gesprächspartner vor Ort suchen. „Sie finden in jedem Landkreis und
jeder kreisfreien Stadt bpa-Pflegedienste, Tagespflegen und
Pflegeheime mit entsprechend engagierten und kompetenten
Mitarbeitern, die ihre Erfahrung gerne in die örtlichen Planungen
einbringen.“

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 8.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über
350 in Mecklenburg-Vorpommern) die größte Interessenvertretung
privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland.
Einrichtungen der ambulanten und (teil-) stationären Pflege, der
Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater
Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen
die Verantwortung für rund 260.000 Arbeitsplätze und circa 20.000
Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch
www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei
etwa 20,6 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Für Rückfragen: Sven Wolfgram, Landesbeauftragter des bpa e.V. in
Mecklenburg-Vorpommern, Telefon: 0172/415 49 35, www.bpa.de

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