Kretschmann: Bundesregierung setzt wirtschaftliche Zukunft aufs Spiel

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Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat der
Bundesregierung vorgeworfen, Deutschlands wirtschaftliche Zukunft aufs Spiel zu
setzen. “Wir stehen vor einer Zeitenwende”, sagte der Grünen-Politiker in einem
Interview mit dem Berliner “Tagesspiegel am Sonntag”. Die Zukunft Deutschlands
als Wirtschaftsstandort entscheide sich an der Frage, “ob wir es schaffen,
unsere Art zu wirtschaften klimaneutral zu machen”. Die Bundesregierung renne
den Problemen aber nur noch hinterher, “anstatt sie beständig und vorausschauend
zu bearbeiten”. Es fehle der Blick für die Zukunft des Landes. “In der
Windenergie sind schon mehr Arbeitsplätze den Bach runter gegangen, als es in
der Braunkohle gibt. Ich habe kein Verständnis dafür, dass die Bundesregierung
eine Zukunftsindustrie mit globaler Perspektive vor die Wand fahren lässt.”
Deutschland brauche weniger Stillstand und mehr Dynamik.

Auch bei dem für die Zukunft entscheidenden Thema künstliche Intelligenz (KI)
arbeite die Bundesregierung zu langsam: “Vor einem Jahr hat die Regierung eine
KI-Strategie vorgelegt, doch bisher ist nichts geschehen.” Deutschland werde
jedoch nur dann gegen China und die USA bestehen können, wenn es eine “eigene
KI” entwickele, mahnte Kretschmann. “Sonst haben wir irgendwann nur noch die
Wahl zwischen Überwachung und Monopolisten.”

https://www.tagesspiegel.de/politik/baden-wuerttembergs-ministerpraesident-krets
chmann-bundesregierung-setzt-wirtschaftliche-zukunft-aufs-spiel/25371750.html

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Eine Antwort auf Kretschmann: Bundesregierung setzt wirtschaftliche Zukunft aufs Spiel

  1. Und was macht Kretschmann 790 Millionen für digitale Technik für Stuttgart 21.Im neuen Bahnknoten Stuttgart 21 soll keine alte Technik verbaut werden. Doch die Digitalisierung ist deutlich teurer als herkömmliche Signale und Stellwerke. Die SPD hat den BER und die grünen Stuttgart 21.Rechnen können alle beide nicht aber jetzt kommt ja die CO-2 Steuer gell. Der Bonsenablaßhandel kann beginnen.Jeder dieser Politiker will sich halt ein Denkmal setzen.

    Klaus Kerzner
    Dezember 28, 2019 auf 4:32 pm

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