Lehrergewerkschaft VBE pessimistisch, ob Ganztags-Rechtsanspruch für Grundschulen ab 2026 personell umgesetzt werden kann

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Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) ist skeptisch, ob für den von Bundestag und Bundesrat ab dem Schuljahr 2026 beschlossenen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen ausreichend qualifiziertes Personal zur Verfügung steht. „Wir haben einen Lehrermangel in ganz Deutschland. Es ist schon die Frage, wie die hohe Qualität gewährleistet werden kann. Uns geht es sehr stark darum, wenn wir an die ganzheitliche Bildung von Kindern denken, dass qualifiziertes Fachpersonal gefunden wird – und da bin ich schon etwas pessimistisch, dass wir das bis dahin so flächendeckend vorhalten können“, äußerte sich die stellvertretende VBE-Bundesvorsitzende, Simone Fleischmann, im Fernsehsender phoenix.

Bevor man entsprechende Fachkräfte suche, müsse man jedoch zunächst die Frage klären, ob man Ganztagsbildung oder Ganztagbetreuung favorisiere, und was das für die Vermittlung von Inhalten bedeute. Erst nach Beantwortung dieser Frage könne man definieren, „welche Qualifizierungsmaßnahmen sind notwendig und welches Personal brauchen wir“.

Eltern wollten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, „das sind wir ihnen schuldig“. Längst hätten sich Familienbilder und Arbeitsstrukturen grundlegend verändert. „Die Mama wartet nicht um 13 Uhr mit der Suppe zu Hause auf die zwei Kinder.“ Diesen Veränderungen müsse auch ganzheitliche Bildung Rechnung tragen.

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