Leistung fordern und Homogenität der Lerngruppen wiederherstellen!: Auch diesjährige PISA-Studie bescheinigt Deutschland nur wieder Mittelmaß

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Bemerkenswerte Ergebnisse hat die aktuelle PISA-Studie für
Deutschland zutage gebracht – allerdings alles andere als positive. Der Abstand
zu den Spitzenreitern in Asien – vier chinesischen Provinzen und Singapur –
bleibt unverändert groß, nachdem sich vor allen in den MINT-Fächern die
Ergebnisse im Vergleich zu früheren PISA-Studien weiter verschlechtert haben.
“Die Leistungen in Mathematik und Naturwissenschaften waren 2018 noch einmal
signifikant schlechter als 2012″, räumt die Organisation für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (Organisation for Economic Co-operation and
Development/OECD) in einer Erklärung vom vergangenen Dienstag ein. Demnach
hatte “hierzulande etwa jeder fünfte und im OECD-Durchschnitt etwa jeder vierte
Teilnehmer Schwierigkeiten, selbst grundlegende Anforderungen an das
Leseverständnis zu bewältigen. Bei den asiatischen oder europäischen
Spitzenreitern, darunter Estland und Finnland, waren dies nur zehn bis 15
Prozent.” Gemäß der Studie dürfte einer der Faktoren für den Leistungsrückgang
die seit der Flüchtlingskrise gestiegenen Ansprüche an das Bildungssystem sein,
nachdem der Anteil an Schülern “mit eigener Migrationserfahrung seit der letzten
PISA-Erhebung deutlich gestiegen und deren Integration in das Bildungssystem ist
eine große Herausforderung” sei. Nicht minder beunruhigend sei die
Unzufriedenheit der Schulleiter über die mangelnde Ausstattung mit Personal und
Sachmitteln.

Talent alleine genügt nicht

“Wenn das Ergebnis der PISA-Studie lautet, dass trotz Heterogenität die
deutschen Schüler immerhin noch Mittelmaß sind, dann kann dieses Ergebnis nicht
befriedigen”, analysiert der baden-württembergische AfD-Landtagsabgeordnete Dr.
Rainer Balzer. “Der Wohlstand eines Landes, das wie Deutschland arm an
Rohstoffen ist, hängt entscheidend davon ab, wie es die Anlagen seiner
Jugendlichen zur Entfaltung bringt. Talent alleine nutzt noch nichts, es muss zu
Wissen und Können werden”, so der Bildungspolitische Sprecher der
AfD-Landtagsfraktion. “Die Lösung lautet: Leistung fordern und Homogenität der
Lerngruppen wiederherstellen.” Assistiert wird Dr. Balzer vom
AfD-Landtagsabgeordneten Klaus Dürr. “Das darf einem Land, das immer in der
Spitzengruppe war, nicht genügen. Wir müssen wieder die Spitze werden” bemängelt
das Mitglied des Bildungsausschusses des baden-württembergischen Landtags.

Pressekontakt:
Klaus-Peter Kaschke, Lic. rer. publ.
Pressestelle der AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg
Konrad-Adenauer-Straße 3
70173 Stuttgart
Telefon: +49 711-2063 5639
Klaus-Peter.Kaschke@afd.landtag-bw.de

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