LVZ: Döring: Mit der FDP gäbe es auch nach der Wahl keine Frauenquote / „Union hat sich unnötigerweise selbst in Schwierigkeiten gebracht“

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Sollte es nach der nächsten Bundestagswahl erneut
zu einer schwarz-gelben Regierungsbildung kommen, wird es keine
gesetzlich fixierte feste Frauenquote bei der Besetzung von
Führungspositionen in der Wirtschaft geben. „Die Union hat sich
unnötigerweise selbst in Schwierigkeiten gebracht“, sagte
FDP-Generalsekretär Patrick Döring der „Leipziger Volkszeitung“
(Freitag-Ausgabe) zu entsprechenden Versprechungen der Union in ihrem
Wahlprogramm. „Wir Liberale wollen Frauen Aufstieg und Karriere
ermöglichen, die gesetzliche Quote ist jedoch der falsche Weg“,
meinte der FDP-Politiker. Stattdessen seien flexiblere Angebote für
die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Gründermut und offene
Strukturen in Wirtschaft und Gesellschaft nötig. „Bei dieser Haltung
werden wir auch nach der Bundestagswahl bleiben“, sagte Döring. Zur
Verwirklichung ihres Wahlversprechens bliebe der Union damit nur noch
eine Koalition mit der SPD oder mit den Grünen.

Pressekontakt:
Leipziger Volkszeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/233 244 0

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