Märkische Oderzeitung: Vorabmeldung – Vizechef des Bundestags-Sportausschusses lehnt parlamentarische Untersuchung des Dopingsystems in Westdeutschland ab

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Frankfurt/Oder. Der Vizevorsitzende des
Bundestags-Sportausschusses, Joachim Günther (FDP) sieht keinen
Anlass, die neuen Erkenntnisse der Studie „Doping in Deutschland“
parlamentarisch zu untersuchen. Es habe in den 1970er Jahren weltweit
Doping gegeben, betonte er gegenüber der Märkischen Oderzeitung
(Frankfurt/Oder). „In bestimmten technischen Sportarten war es gar
nicht möglich, an der Weltspitze zu sein, ohne ein Mittel genommen zu
haben.“ Erst Mitte der 70er Jahre sei überhaupt über
Doping-Testverfahren beraten worden, erklärte der sportpolitische
Sprecher der FDP. Er glaube daher nicht, dass das Dopingsystem neu
bewertet werden müsse. Es habe in diesem Bereich vor der Wende „kaum
wesentliche Unterschiede zwischen Ost und West gegeben“. „Es war ein
Rüsten nicht nur auf politischer, sondern auch auf sportlicher
Ebene.“ Westdeutsche Sportler hätten sich dem Doping jedoch einfacher
entziehen können als ihre Kollegen in der DDR.

Der Text ist bei Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei.

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