Mayer: Internetkriminalität nimmt zu

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Gestern wurde von der Firma Norton Symantec der
Cybercrime Report 2011 vorgestellt. Dazu erklärt der innen- und
rechtspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen
Bundestag, Stephan Mayer:

„Straftaten mit dem Tatmittel Internet nehmen weiterhin
unaufhaltsam zu. Die Ergebnisse des Cybercrime Reports bestätigen die
Befürchtungen der deutschen und europäischen Sicherheitsbehörden.
Deutschland ist längst zu einer europäischen Hochburg der
Internetkriminalität geworden. Auch die geschätzten
volkswirtschaftlichen Schäden von mittlerweile 24,3 Milliarden Euro
pro Jahr sind enorm.

Es ist daher allerhöchste Zeit, den Strafverfolgungsbehörden
endlich wieder die notwendigen Instrumente für die schnelle und
effiziente Aufklärung von Straftaten mit dem Tatmittel Internet zur
Verfügung stellen. An einer Mindestspeicherfrist für Verbindungsdaten
führt kein Weg vorbei. Darüber hinaus können aber natürlich auch alle
Nutzer des Internets durch eine regelmäßige Kontrolle des eigenen
Computers zu einem sicheren und selbstbestimmten Umgang mit den
eigenen personenbezogenen Daten beitragen. Sie helfen damit die
Auswirkungen von Schadsoftware im Internet zu begrenzen.“

Hintergrund:

Der aktuelle Cybercrime Report für 2011 der Firma Norton Symantec
basiert auf der Befragung von 12.704 Erwachsenen und 4.533 Kindern in
24 Ländern. Der Report weist für Deutschland mittlerweile einen
volkswirtschaftlichen Schaden von 24,3 Milliarden Euro aufgrund von
Straftaten mit dem Tatmittel Internet aus. Zudem wird Deutschland
zusammen mit Polen als Hochburg für Internetkriminalität in Europa
aufgeführt.

Pressekontakt:
CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag
Pressestelle
Telefon: 030 / 227 – 5 21 38 / – 5 2427
Fax: 030 / 227 – 5 60 23

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