MH17: Bouevardgazetten und haltlose Artikel – anstatt Fakten

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Es ist im Angesicht der Opfer von Flug MH17 mehr als nur traurig die derzeitigen Medienberichte der Boulevardgazetten zu lesen, welche sich in keiner Hinsicht an gesicherte Fakten halten, sondern offenbar nur am Profit und dem Absatz ihrer massiv schwächelnden Medienbranche (http://berlinertageszeitung.de/index.php/berlinertageszeitung-archiv/2672-medien-gedruckte-zeitungen-news-von-gestern.html)denken.
Hier ein paar Fakten um wirklich sachlich den Stand der Dinge zu beleuchten:
1) ein funktionsfähiges BUK-M1-System (Boden-Luft-Lenkwaffen-system) braucht mindestens 2 „Radarleitstationen“ wegen des halbaktiven Radar-Verfahren (Suchradar 9S18/9S18M und Feuerleitradar 9S470/9S470M1) zum triangulieren, oberhalb einer Flughöhe von 6500 Meter (https://de.wikipedia.org/wiki/SA-11_Gadfly) 1a) findet das BUG-M1-System in dieser Höhe kein direktes Ziel kippt es ab und zerstört sich selbst, die Version von nur einem Raketenfahrzeug ist damit widerlegt
2) die pro-russischen Aktivisten boten vor dem MH17-Unglück einen Waffenstillstand an, der ukrainische Präsident Petro Poroschenko lehnt eiskalt ab, trotz der Vermittlung der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, des französischen Staatspräsidenten Hollande und auch des russischen Präsidenten Wladimir Putin – offenbar war es Poroshenko bisher wichtiger innenpolitisch sein „Gesicht zu wahren“ als an Frieden zu denken
3) die Auswertung von Spionagesatelliten MÜSSEN binnen 3-7 Minuten nach einem Raketeneinsatz erfolgen, WO bleiben diese US-Satelitenauswertungen, vor allem um klar den Standpunkt des BUG-M1-Systems zu benennen, welches wenn überhaupt die MH17 abgeschossen haben soll?
4) der ukrainische Staatsanwalt spricht den pro-russischen Aktivisten den Besitz eines funktionsfähigen BUK-M1-Systems ab, welches man zudem NUR nach mehrmonatigen Training wirklich effektiv benutzen kann
5) ohne den richtigen Freischaltcode explodiert das BUK-M1-Trägersystem nach mehreren Fehleingaben, wenn die pro-russischen Aktivisten ein solches BUG-M1-System erobert haben sollen, bekamen Sie von der ukrainischen Armee auch die Freischaltcodes, kaum vorstellbar…
6) der Betrieb mehrerer ukrainischer Abwehrradar-Systems, sowie 6-8 ukrainischen BUK-M1-Boden-Luft-Lenkwaffensystemen im Gebiet des Absturzes von MH17 – gilt als eindeutig bewiesen (http://de.ria.ru/security_and_military/20140718/269043652.html)
7) die beiden Blackbox Systeme von MH17 (welche die Flugbewegungen, Funktion der technischen Flugzeug-Systeme, den Funk und die Gespräche des Cockpits aufzeichnen) sind verschwunden, wo es doch eindeutige Fotos gibt wie der UKRAINISCHE KATASTROPHENSCHUTZ solcher Art Geräte gefunden hat
8) wieso ist der Funkverkehr mit dem Fluglotsen Verschlusssache? Wieso flog MH17 ab Eintritt in den ukrainischen Luftraum einen anderen Flug-Korridor -Kilometer weiter nördlich und viel zu tief?
9) Die Verlogenheit der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) ist indes gesichert seit dem Irak-Krieg 2003 gut bekannt (https://de.wikipedia.org/wiki/Begr%C3%BCndung_f%C3%BCr_den_Irakkrieg)
Und wer sich jetzt zudem darüber aufregt, warum die pro-russischen Aktivisten die Leichen in Kühlzug abtransportiert haben, sollte zumindest kurz nachdenken – jeder Forensiker und Arzt wird bestätigen das es aus pathologischer Sicht sinnvoll ist – Leichen nicht der Sonne und einer Temperatur von +28C, wie aktuell hier vor Ort in Torez (Торез), dem Verwesungsprozess, oder den vielen in der Ostukraine herrenlos herumlaufend wilden Hunden auszusetzen.
Bevor nun noch in der westlichen Medien ohne Sachverstand kolportiert wird, die MH17 sei von russischem Staatsgebiet abgeschossen worden, hier feststehend belegte Werte des BUG M1 Systems: – die Zielaufschaltung beginnt bei der Höchstreichweite der Rakete von 32 km und einer maximalen Höhe von 15 bis 22 km, die maximale Zielentfernung beträgt 80 Kilometer, inklusive der Höhenreichweite! Dies alles liegt mit den aktuell bekannten Parametern außerhalb der russischen Staatsgrenze.
Julia Tymoschenko sagte vor nicht allzu langer Zeit, was bekannt ist: „Ich hoffe, ich werde alle meine beteiligten Verbindungen nutzen können. Ich werde alle Mittel nutzen, um die ganze Welt zu mobilisieren, sodass in Russland nicht einmal verbrannte Erde übrig bleiben wird“ – diese Worte von Frau Timoschenko machen bei genauer Betrachtung im Angesicht der MH17 Katastrophe, jedem sachlich ruhigen Beobachter, sowie dem Redaktionsteam von BERLINER TAGESZEITUNG Angst.
Wenn man Pietät oder Anstand hätte sollte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, als international hochgeschätzter Diplomat, nicht aus dem fernen Mexiko herum schwadronieren und sich auf haltlose Berichte der ukrainischen Regierung stützen, sondern vor allem zum Wohl der Menschen in der Ostukraine – mittels eines Anrufes beim russischen Staatspräsidenten Waldimir Putin, oder bei seinem Amtskollegen Sergei Wiktorowitsch Lawrow – um eine Mission von russischen Friendenstruppen (http://s2.uploads.ru/woyla.png) in der Ostukraine ersuchen, womit Steinmeier als Friedensstifter in die Geschichte eingehen würde. Nur so könnte dieser bedauerlichen Katastrophe von MH17, mit ihren unschuldigen Opfern, zumindest etwas „Gutes“ abgerungen werden. Dazu hingegen müsste aber der „rechtsstaatlich und ideologisch wertvolle Westen“ – über seinen US-amerikanischen Schatten springen…

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