Mitteldeutsche Zeitung: Autobahn 14 Landesverkehrsminister will 8,6 Millionen Euro für den Naturschutz in Teilabschnitten zur Verfügung stellen

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Halle. Ein Kompromiss zwischen
Landesverkehrsminister Thomas Webel (CDU) und dem Naturschutzverband
BUND soll ein entscheidendes Hindernis für den Weiterbau der A14
beseitigen. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche
Zeitung (Dienstag-Ausgabe). Danach sollen 8,6 Millionen Euro aus der
Landeskasse den Eingriff in die Natur minimieren und lärmbedrohte
Anwohner schützen. Für das Teilstück von Seehausen (Altmark) bis zur
Landesgrenze will das Land Überflutungsflächen und Auenlebensräume in
der Größe von 125 Hektar herrichten. Für vier weitere Abschnitte sind
Artenschutzflächen von weiteren 60 Hektar vorgesehen. Die Gemeinden
Mose und Röthenberg sowie die Siedlung Märsche sollen aktiven
Lärmschutz erhalten, Lärm soll also bereits durch die Konstruktion
der Autobahn verringert werden. Weitere Orte sollen passiven Schutz
erhalten, etwa durch Lärmschutzwände. An diesem Dienstag könnte die
Landesregierung die Abmachung per Kabinettsbeschluss perfekt machen.
Die Blaupause dafür stammt aus dem Jahr 2016. Damals zog der BUND
eine Klage gegen einen Teilabschnitt der A 14 zurück, im Gegenzug für
Nachbesserungen beim Artenschutz. Seither laufen die Verhandlungen
auch für die übrigen Streckenabschnitte auf Sachsen-Anhalts Teilstück
jener Autobahn, die einmal Magdeburg mit der Ostsee verbinden soll.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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