Mitteldeutsche Zeitung: E-Mobilität/Infrastruktur In Sachsen-Anhalt fehlen hunderte Ladestationen für E-Autos

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Das Land Sachsen-Anhalt kommt beim Ausbau der
Stromversorgung für Elektroautos nicht voran. Das berichtet die in
Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Montagausgabe). Mit
derzeit 155 Ladepunkten verharrt die angebotene Kapazität auf noch
immer niedrigem Niveau. Nach Aussage des Magdeburger
Logistik-Professors Hartmut Zadek würde der Bedarf im Land bis 2020
aber auf mindestens 460 Ladepunkten anwachsen. Allerdings warnen
Experten bereits jetzt, dass die Strom- und Ladeinfrastruktur einer
weiteren Zunahme von E-Autos kaum gewachsen sei. „Was die
Lademöglichkeiten angeht, sind wir deutlich unterentwickelt“, sagt
Christine Rettig vom ADAC Sachsen-Anhalt. Auch gebe es noch kein
einheitliches Bezahl- und Steckersystem. Kürzlich meldeten auch
Energieversorger aus Süddeutschland ihre Bedenken an. Den Stromhunger
von tausenden Elektroautos könne man mit den aktuellen Netzen kaum
bewältigen. Ähnlich sieht das auch Andreas Auerbach von
Ostdeutschlands größtem Energieunternehmen EnviaM. „Stand jetzt sind
unsere Strom- und Ladenetze nicht für tausende neue Elektrofahrzeuge
ausgelegt“, so das Vorstandsmitglied.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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