Mitteldeutsche Zeitung: Investitionsstau an Unikliniken Finanzministerium stellt einen Standort in Frage

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Die beiden Universitäts-Kliniken in Sachsen-Anhalt
stehen wegen des Sparkurses der Landesregierung unter Druck,
insbesondere die Uni-Klinik Halle. Laut einer internen Unterlage des
Finanzministeriums gibt es in Halle einen Investitionsstau von über
80 Millionen Euro. Bis 2025 würde dieser auf gut 400 Millionen Euro
ansteigen. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche
Zeitung (Donnerstagausgabe). „Ein steuerschwaches Land der Größe
Sachsen-Anhalts mit den bekannten Lasten aus der demografischen
Entwicklung und Schulden kann sich nicht zwei medizinische Fakultäten
und Universitätskliniken leisten“, heißt es in dem Papier.

Diese Unterlage als Anhang einer Kabinettsvorlage sei „eine
interne Arbeitsgrundlage der Regierung“, sagte ein Sprecher des
Finanzministeriums dem Blatt. Zur Situation der Magdeburger Uniklinik
finden sich im Papier keine genauen Angaben, nur dass dafür „ähnliche
Zahlen“ gelten dürften. Wissenschaftsministerin Birgitta Wolff (CDU)
wollte sich zu einer etwaigen Schließung einer Klinik nicht äußern.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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