Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Hilfe für Jung-Unternehmer: Land will Nachfolger von Firmenchefs mit billigen Krediten versorgen

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Mit zinsgünstigen Krediten will Sachsen-Anhalts
Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) den Kauf von Unternehmen
unterstützen. Das Programm zielt auf Betriebe, deren Inhaber sich in
den Ruhestand zurückziehen wollen und nun einen Nachfolger suchen.
Genaue Konditionen für die Kredite stehen noch nicht fest.
Angekündigt sind niedrige Zinsen und eine lange Laufzeit von 20 bis
25 Jahren. Willingmann sagte der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe), die Übernahme von
Unternehmen habe bislang nicht im Fokus der Wirtschaftspolitik
gestanden. „Es gibt aber viele Unternehmer, die nach der Wende etwas
aufgebaut haben und nun in Rente gehen wollen. Ihre Betriebe dürfen
jetzt nicht abgewürgt werden.“ Mit rund 30 Millionen Euro will der
Minister den Unternehmensnachfolgefonds ausstatten. Mit dem Kredit
sollen die Chef-Nachfolger in die Lage versetzt werden, die Firma zu
kaufen. „Der Firmengründer bekommt dadurch eine Altersversorgung und
das eingeführte Unternehmen kann am Markt bleiben“, sagte
Willingmann. In ganz Ostdeutschland tritt derzeit und in den nächsten
Jahren eine Generation ab, die nach dem Ende der Planwirtschaft
Betriebe aufgebaut hat und nun ins Rentenalter kommt. In
Sachsen-Anhalt betrifft das nach einer Schätzung der Industrie- und
Handelskammern und der Handwerkskammern jährlich 2 000 Unternehmen.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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