Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Staatsanwältin: Polizei ermittelt nicht

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Die neue Leitende Oberstaatsanwältin in Halle, Heike
Geyer, beklagt Qualitätsmängel bei der Polizei-Arbeit. „Die Polizei
ist überlastet und hat oft keine Zeit mehr für echte Ermittlungen“,
sagte die 47-Jährige der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen
Zeitung (Sonnabendausgabe). Das liege am Personalmangel bei der
Polizei, so die Oberstaatsanwältin. In der Folge würden bei kleineren
Delikten nur noch Anzeigen aufgenommen, die Akten würden dann
unbearbeitet an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. „Anfangen
können wir damit aber wenig und müssen die Akten nochmal
zurückschicken, weil Ermittlungen fehlen“, sagte Geyer dem Blatt. Das
sei für beide Seiten unbefriedigend und so auch nicht gedacht. In
einigen Fällen würden durch diese Praxis auch Ermittlungen erschwert,
weil wichtige Dinge, etwa die Tatortarbeit, nicht mehr nachzuholen
seien. Geyer war seit 2008 stellvertretende Behördenleiterin. Anfang
der Woche wurde sie befördert.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

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