Mitteldeutsche Zeitung: zu AfD-Rechten

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Es ist eine Versammlung von Menschen, die erhebende
Regungen empfinden, wenn jemand von einer „tausendjährigen
Geschichte“ Deutschlands schwärmt. Das Kyffhäusertreffen steht für
jene in der AfD, die Aggressionen gegen Muslime, gegen Ausländer,
gegen alle anderen Parteien nicht bremsen wollen. Während die
Parteispitze und viele Bundestagsabgeordnete auf Mäßigung drängen,
auf etwas weniger beleidigende Formulierungen, wollen Höcke und
Poggenburg austeilen. Beide stehen deshalb unter Beobachtung. Gegen
Höcke läuft ein Ausschlussverfahren, er hält sich seither zurück.
Poggenburg hat zwar bereits zwei Abmahnungen. Seit dem erzwungenen
Rücktritt als Partei- und Fraktionschef muss er aber weniger
Rücksicht nehmen. Poggenburg sucht erkennbar nach einer neuen Rolle.
Als Hinterbänkler im Landtag an Sachthemen zu arbeiten, ist ihm zu
wenig. Er wird die von ihm durchgesetzte Extremismus-Kommission im
Landtag zum Spektakel machen. Und er wird das Kyffhäusertreffen
nutzen, um bundesweit weitere Unterstützer zu sammeln.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

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