Mitteldeutsche Zeitung: zu FC Bayern und Uli Hoeneß

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Erst kamen die Steuer-Schlagzeilen, dann der
Götze-Transfer, mit dem der Rekordmeister seinen einzig verbliebenen
nationalen Konkurrenten nachhaltig schwächt. Nur: All das erscheint
nun geradezu als sportliche Petitesse. Viel zu groß sind die
Dimensionen, in die der Steuerfall Hoeneß vordringt. Dazu muss man
wissen, dass selbst Juristen einen Haftbefehl nach einer
Selbstanzeige in einem Steuerfall für einen außergewöhnlichen Vorgang
halten. Dass er zudem offenbar nur gegen eine solch exorbitante
Kautionssumme – Quellen sprechen von fünf Millionen Euro – außer
Vollzug gesetzt wurde, lässt ahnen, in welchen Dimensionen sich die
Vorwürfe gegen Uli Hoeneß bewegen. Das wiederum legt den Schluss
nahe, dass die Staatsanwaltschaft die Selbstanzeige als
strafmildernden Vorgang nicht akzeptiert. Was für ein Tag für den FC
Bayern.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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