Nabu-Präsident: Preisaufschlag für Umweltschäden bei Lebensmittelproduktion

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Nabu-Präsident: Preisaufschlag für Umweltschäden bei
Lebensmittelproduktion

Krüger spricht sich für CO2-Aufpreis oder Import-Beschränkungen aus

Osnabrück. Nabu-Präsident Jörn-Andreas Krüger hat dazu aufgefordert, die
Umweltfolgen der Lebensmittelproduktion an der Ladenkasse zu berücksichtigen. Im
Interview mit der “Neuen Osnabrücker Zeitung” sagte Krüger: “Der Einfluss, den
die Herstellung eines Produktes auf Klima und Umwelt hat, muss sich im Preis
widerspiegeln. Etwa durch einen CO2-Aufschlag.” Preise und Wertschätzung für
Lebensmittel seien in Deutschland zu gering. Dabei habe die Ernährungsweise
hierzulande erhebliche Klimaauswirkungen.

Krüger sagte: “Schauen wir uns doch an, was wir für einen ökologischen
Fußabdruck im Ausland hinterlassen: Bis zu fünf Millionen Hektar werden weltweit
für die landwirtschaftlichen Produkte beansprucht, die wir hier in Deutschland
verbrauchen.” Als Beispiel nannte er den Obst- und Sojaanbau oder die
Palmöl-Produktion im Ausland. “Dieser CO2-Ausstoß und die Naturzerstörung müssen
doch eingepreist werden”, so Krüger. Neben einem CO2-Preisaufschlag nannte der
Nabu-Präsident auch Import-Beschränkungen als weitere Möglichkeit. Diese könnten
etwa für Produkte gelten, für deren Anbau Regenwaldflächen gerodet worden sind.

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Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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