Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Die Energiewende und ihre Folgen Noch viel zu tun MATTHIAS BUNGEROTH

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Die von der schwarz-gelben Bundesregierung im
März 2011 beschlossene Energiewende greift in Teilen schneller, als
viele Experten gedacht hatten. Regenerative Energien sind kräftig auf
dem Vormarsch. Die bislang stillgelegten Atomkraftwerke werden gar
nicht vermisst. Doch es gibt auch noch viel zu tun. Weiter kaum
gelöst ist das Netzausbau-Problem. Noch kann der an der Nordseeküste
erzeugte Windstrom zu Spitzenzeiten nicht in ausreichender Menge in
den Süden des Landes transferiert werden, wo viele industrielle
Verbraucher angesiedelt sind. Folge: Große Mengen des
Strom-Überschusses müssen exportiert werden. Gleichzeitig gibt es auf
Kohlebasis große Kraftwerkskapazitäten im Inland. Es kann nicht
angehen, dass gleichzeitig Altanlagen ungehindert Strom produzieren,
während private Verbraucher über die EEG-Umlage den Eintritt ins
Ökostrom-Zeitalter finanzieren. Hoffentlich werden umweltbewusste
Verbraucher, die sich eine Bahncard zulegen, durch das
Ökostromkonzept der Deutschen Bahn nicht nochmals zur Kasse gebeten.
Strompreise und Personalkosten waren stets Hauptgründe für
Preiserhöhungen. Das Staatsunternehmen sollte bei der nächsten
Preisrunde die Bahncard-Inhaber verschonen. Sie vertrauen mit ihrer
Investition dem Ökokonzept der Bahn im Voraus.

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Neue Westfälische
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