Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar SPD-Hoffnungsträger Ude fordert CSU heraus Demontage nicht ausgeschlossen RALF MÜLLER, WÜRZBURG

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Man muss schon etliche Jahre in der
Nachkriegsgeschichte der Bayern-SPD zurückgehen, um eine Situation zu
finden, in der die Genossen ernsthafte Chancen auf eine
Regierungsübernahme hatten. Zuletzt war das zu Zeiten der Landes- und
Fraktionsvorsitzenden Renate Schmidt und des schwachen
CSU-Ministerpräsidenten Max Streibl so. Damals zog die CSU die
Notbremse, zwang den bis zuletzt widerspenstigen Streibl zum Rückzug,
und Edmund Stoiber machte alle Chancen der Opposition wieder
zunichte. Man sieht daran: Die CSU entfesselt ungeahnte Kräfte, wenn
ihre Macht ernsthaft bedroht ist. Sie wird auch diesmal nicht
zusehen, wie ein SPD-Spitzenkandidat Christian Ude ihr bis zur
Landtagswahl 2013 die Butter vom Brot nimmt. Es bleibt ohnehin das
Geheimnis des neuen SPD-Hoffnungsträgers, warum er schon so früh
Kandidat werden möchte. Das verschafft der CSU viel Zeit, sich auf
ihn einzustellen und ihn zu demontieren. Denn auch ein intern oft als
„Sonnenkönig“ bezeichneter Ude dürfte in seiner 18-jährigen Amtszeit
nicht alles richtig gemacht haben.

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