neues deutschland: Sachsens Linke-Chefin Schaper für maßvolle Lockerung der Corona-Beschränkungen

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Sachsens Linke-Vorsitzende Susanne Schaper hat im Gespräch mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung “neues deutschland” (Montagausgabe) Verständnis für erste Lockerungen der pandemiebedingten Restriktionen geäußert. Zugleich mahnte sie: “Man kann nicht Biergärten öffnen und Schulen geschlossen lassen. Aber wir dürfen auch den Schutz der Kinder, Lehrerinnen und Erzieherinnen nicht aus dem Blick verlieren.” Schaper kritisierte, dass der öffentliche Gesundheitsdienst in Sachsen aufgrund des Abbaus der letzten Jahrzehnte unter Personalmangel leide: “Würden die Infektionszahlen bei uns deutlich steigen, käme das System aber schnell an seine Grenzen. Und die sonstigen Aufgaben, etwa Regeluntersuchungen der Kinder, bleiben schon jetzt auf der Strecke.” Gleichwohl leisteten die Mitarbeiter “Enormes”, betonte die Politikerin und fügte hinzu: “Ich hoffe, das wird ihnen nach der Krise honoriert.” Schaper, die seit 2014 Landtagsabgeordnete in Sachsen ist, bewirbt sich um das Amt der Oberbürgermeisterin in ihrer Heimatstadt Chemnitz. Corona-bedingt wurde die OB-Wahl von Juni auf September verschoben. Derzeit folge sie “gewissermaßen der Forderung: Politiker in der Produktion. Ich habe als Krankenschwester in der Corona-Praxis in Chemnitz gearbeitet und stehe auch weiter dafür zur Verfügung.” Schaper ist gelernte Krankenpflegerin und hat Pflegemanagement studiert.

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