NOZ: Deutsche Wirtschaft verärgert über neues Brexit-Votum

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Deutsche Wirtschaft verärgert über neues
Brexit-Votum

Schweitzer: Für mehr Verwirrung gesorgt – DIHK-Präsident warnt
Brüssel vor Zugeständnissen

Osnabrück. Die deutsche Industrie hat verärgert auf die
Brexit-Abstimmung im britischen Parlament reagiert. Das Votum in
London „hat leider nicht für Klarheit, sondern eher für mehr
Verwirrung gesorgt“, sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und
Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, der „Neuen Osnabrücker
Zeitung“. Knapp 60 Tage vor dem Austrittsdatum „wäre es aus Sicht der
Wirtschaft allerhöchste Zeit, endlich eine Orientierung zu haben“.
Schweitzer rief die britische Regierung auf, „eine klare Position zum
Brexit zu finden, damit ein No-Deal verhindert werden kann“.

Das Parlament in London hatte Premierministerin Theresa May am
Dienstagabend das Mandat erteilt, erneut mit der EU-Kommission über
die Austrittsmodalitäten zu verhandeln. DIHK-Präsident Schweitzer
warnte vor Zugeständnissen Brüssels. Bei den zukünftigen Beziehungen
zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich sei eine
wirtschaftlich enge Kooperation wichtig. „Wir müssen aber auch die
Spielregeln des EU-Binnenmarktes einhalten. Dazu gehört die tägliche
Mobilität von Gütern, Dienstleistungen, Menschen und Kapital.“ Der
Binnenmarkt habe für die deutsche Wirtschaft Priorität. „Ein
Rosinenpicken durch Großbritannien würde negative Auswirkungen für
den Zusammenhalt der Europäischen Union haben“, so Schweitzers
Mahnung.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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