NOZ: Deutscher Industrie-und Handelskammertag: Für ein Aufatmen beim Brexit noch zu früh

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Deutscher Industrie-und Handelskammertag: Für
ein Aufatmen beim Brexit noch zu früh

„Es war allerhöchste Eisenbahn“ – Präsident Schweitzer rät
Unternehmen zu Vorsorge

Osnabrück. Der Deutsche Industrie-und Handelskammertag (DIHK)
sieht den Brexit-Durchbruch im britischen Kabinett als „ersten
Schritt“ in Richtung eines geregelten Austrittsverfahrens. „Dafür war
es auch allerhöchste Eisenbahn. Für ein Aufatmen ist es aber leider
noch zu früh“, sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer der „Neuen
Osnabrücker Zeitung“. Jetzt komme es darauf an, dass im nächsten
Schritt die britische Regierung für ihren Vertragstext eine Mehrheit
im eigenen Parlament finde. „Es steht viel auf dem Spiel, denn das
Vereinigte Königreich ist der fünftwichtigste Handelspartner für
Deutschland“, erklärte Schweitzer. In Großbritannien gebe es mehr als
2.500 Niederlassungen deutscher Unternehmen, die 400.000
Arbeitsplätze bereitstellen. In Deutschland sind es laut DIHK über
1.400 britische Unternehmen, die hierzulande 240.000 Menschen
beschäftigen. Schweitzer riet betroffenen Unternehmen weiter, sich
auch auf einen ungeregelten Brexit vorzubereiten. Der DIHK stelle
dafür eine Checkliste zur Verfügung. „Mehr als 15.000 Aufrufe
innerhalb einiger Wochen zeigen, dass die Unternehmen einen erhöhten
Beratungsbedarf haben“, sagte der Präsident.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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