NOZ: Europäischer Grünen-Chef wirft SPD zu große Nähe zur CDU vor

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Europäischer Grünen-Chef wirft SPD zu große Nähe
zur CDU vor

Bütikofer: SPD will wieder Juniorpartner werden

Osnabrück. Der europäische Grünen-Chef Reinhard Bütikofer hat
Vorwürfe einer zu großen Nähe der Grünen zur Union im Wahlkampf als
„lachhaft“ zurückgewiesen und die SPD attackiert. Es sei die SPD, die
als Regierungspartei mit der CDU in vielen Fragen fast verschmolzen
sei, sagte Bütikofer in einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker
Zeitung“ (Samstag). „Ratschläge gegen Kuscheln mit der Kanzlerin
braucht in erster Linie die SPD, die sich, wie es aussieht, gerade
darauf vorbereitet, nach der Bundestagswahl wieder Juniorpartner in
einer Großen Koalition zu werden“, kritisierte der europäische
Grünen-Vorsitzende. Als Replik auf den SPD-Fraktionsvorsitzenden
Thomas Oppermann schuf Bütikofer eine Symbiose aus den Namen „Merkel“
und „Oppermann“ und sagte: „Herr Oppermann hat viele Talente, aber
als Moppermann überzeugt er nicht.“

Bütikofer bestätigte den Anspruch der Grünen, nach der
Bundestagswahl mitzuregieren. „Wir wollen in die nächste Regierung,
aber nicht als hellgrüne Öko-App, sondern um etwa mit dem
Kohleausstieg dafür zu sorgen, dass unser Land beim Klimawandel die
Hausaufgaben macht“, sagte Bütikofer. Zu möglichen Koalitionen
unterstrich er: „Wir Grüne werden uns weder für Frau Merkel noch für
Herrn Schulz verbiegen, und für Frau Wagenknecht oder Herrn Seehofer
schon gar nicht.“

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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