Ostthüringer Zeitung: Jenaer Oberbürgermeister plädiert für Schwarz-Rot-Grün. SPD-Politiker Albrecht Schröter schließt seinen Wechsel in die Landesregierung aus und will mit Jena dem angeschlagenen Gera helfen

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Der Jenaer Oberbürgermeister Albrecht Schröter (SPD)
spricht sich für eine Koalition von CDU, SPD und Grünen in der
Thüringer Landesregierung aus. Das berichtet die Ostthüringer Zeitung
(Donnerstagausgabe)

„Unabhängig von der Farbenlehre: Eine Stimme Mehrheit ist wenig,
um große Bretter zu bohren“, sagte Schröter in einem Interview mit
der Ostthüringer Zeitung. In einem Bündnis von Linke, SPD und Grüne
sei eine Stimme Mehrheit sehr schwach.

„Ich werfe der CDU vor, dass sie bisher die notwendige Struktur-
und Kreisgebietsreform nicht angepackt hat. Deshalb kann ich mir
einen Politikwechsel sehr gut vorstellen“, sagte Schröter.
„Schwarz-Rot-Grün böte allerdings die sicherere Mehrheit, um die
dringend notwendigen Reformen in die Hand zu nehmen.“ Eine solche
Koalition habe zwar so in den Bundesländern noch nicht bestanden,
arbeite aber im Jenaer Stadtrat sehr gut und erfolgreich, sagte das
Stadtoberhaupt, das einen Wechsel in die Landespolitik ausschloss.
„Es gibt keinen schöneren Job, als Oberbürgermeister in Jena zu
sein.“

Zugleich kündigte Schröter an, sich mit der Geraer
Oberbürgermeisterin Viola Hahn (parteilos) zu treffen, um der
angeschlagenen Ostthüringer Stadt zu helfen. Der Jenaer schlägt unter
anderem vor, in der Ansiedlungspolitik enger zusammenzuarbeiten. Bei
Studenten wolle er dafür werben, nach Gera umzuziehen.

Pressekontakt:
Ostthüringer Zeitung
Redaktion Ostthüringer Zeitung
Telefon: +49 365 77 33 11 13
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