OV: MEINE MEINUNG: Es gibt viel zu tun Von Dirk Dasenbrock

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So rund 120 Milliarden in Euro hat der libysche
Herrscher in den Jahren seiner Despotie auf Auslandskosten geparkt.
Die gehören schleunigst zurück ins Land. 120 Milliarden sind keine
Peanuts: Das ist echte Aufbauhilfe. Da besteht Hoffnung auf schnelle
Besserung.

Angela Merkel, Kanzlerin des Landes, dass sich kleinmütig bei der
Abstimmung über die Libyen-Resolution im UN-Sicherheitsrat enthalten
hatte, in unheiliger Allianz mit Russland und China, hat gestern
zugesagt, eine Milliarde von den Gaddafi-Milliarden, die auf
deutschen Konten liegen, loszueisen. Das ist als deutscher Beitrag
recht und tatsächlich billig.

Was jetzt not tut: Schnellstmögliche Wiederherstellung der
Lebensgrundlagen und der Infrastruktur. Dann der Aufbau
demokratischer Strukturen, auch und vor allem bei den
Sicherheitsorgane, die notorisch autoritätsgläubig sind.

Libyen mit seine großen Öl- und Gasvorkommen und seinen nur sechs
Millionen Einwohnern ist ja eigentlich ein unheimlich reiches Land.
Dieses Land hat eine echte Chance auf Demokratie. Es gibt viel zu
tun. Es könnte klappen.

Pressekontakt:
Oldenburgische Volkszeitung
Andreas Kathe
Telefon: 04441/9560-342
a.kathe@ov-online.de

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