Özlem Ünsal: Der Druck im Kessel um bezahlbaren und sozialen Wohnungsbau wächst

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Zur aktuellen Berichterstattung über gestiegene
Wohnungspreise im Norden erklärt die wohnungsbaupolitische Sprecherin
der SPD-Fraktion Özlem Ünsal:

Schleswig-Holstein braucht endlich eine aktive soziale Wohnbau-
und Städtebaupolitik für Schleswig-Holstein, die unsere Kommunen in
prekärer Lage nicht alleine lässt! CDU, FDP und Grüne versinken in
tiefes Schweigen beim Thema sozialer Wohnungsbau! Es fehlt jegliches
klares politisches Bekenntnis zum bezahlbaren und sozialen
Wohnungsbau! Wir reden hier schließlich nicht von einem Luxusproblem,
sondern von einem Grundrecht, das sie sicherstellen müssen! Sie sehen
untätig zu, wie Mietpreise in astronomische Höhen schnellen und
zugleich immer mehr Bevölkerungsgruppen aus den stabilen Quartieren
und sogar Städten verdrängt werden. Die Koalitionäre haben trotz der
akuten Wohnungsmarktsituation in SH bisher noch nichts in die Wege
geleitet, um Mieten zu senken und bezahlbares Wohnen zügig zu
realisieren. Der Koalitionsvertrag liefert keine klaren Antworten zu
Fragen rund um den sozialen Wohnungsbau in Schleswig-Holstein.
Stattdessen finden wir lauter schwammige Aussagen.

Die Landesregierung darf nicht länger zusehen, wie die soziale
Spaltung durch den angespannten Wohnungsmarkt voranschreitet. Wenn
bald Familien mit Kindern oder Menschen mit Behinderung,
Alleinerziehende oder Senioren, Einwanderer oder Studierende sich
bald überhaupt gar keinen Wohnraum mehr leisten können und
gegeneinander aufgewiegelt werden – ist das auch ein politisch
verschuldeter Skandal!

Pressekontakt:
Pressesprecher: Heimo Zwischenberger (h.zwischenberger@spd.ltsh.de)

Original-Content von: SPD-Landtagsfraktion SH, übermittelt durch news aktuell

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