Pflege: Sozialverband Deutschland warnt vor steigenden Kosten

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„Die Ergebnisse bleiben weit hinter den Erwartungen
zurück. Denn Absichtserklärungen allein reichen nicht aus, um die
Situation in der Pflege zu verbessern“, sagt SoVD-Präsident Adolf
Bauer anlässlich der heute von der Bundesregierung vorgelegten
Ergebnisse der vor einem Jahr gestarteten „Konzertierten Aktion
Pflege“. „Insbesondere die Gretchenfrage der Finanzierung bleibt
unbeantwortet“, warnt der Verbandspräsident. Die Pflegekosten würden
steigen. Grob fahrlässig sei es, den Pflegebedürftigen und ihren
Angehörigen weitere finanzielle Lasten aufzubürden.

„Pflege ist bereits heute ein handfestes Armutsrisiko“, betont
Adolf Bauer. Ziel müsse es sein, die solidarische Pflegeversicherung
gerecht und zukunftsfest zu gestalten. „Wir fordern eine
Pflegevollversicherung, die über eine Bürgerversicherung finanziert
wird“, sagt Bauer.

Der SoVD ist eine der maßgeblichen Organisationen für die
Wahrnehmung der Interessen pflegebedürftiger und behinderter Menschen
und vertritt die sozialpolitischen Interessen der gesetzlich
Rentenversicherten, der gesetzlich Krankenversicherten und der
pflegebedürftigen und behinderten Menschen. Über ‪580.000
Mitglieder sind bundesweit im SoVD organisiert. Der Verband wurde
1917 als Kriegsopferverband gegründet.

Pressekontakt:
SoVD-Bundesverband
Pressestelle
Stralauer Str. 63
10179 Berlin
Tel.: 030/72 62 22 129/ Sekretariat -123
Fax: 030/72 62 22 328
E-Mail: pressestelle@sovd.de

Original-Content von: SoVD Sozialverband Deutschland, übermittelt durch news aktuell

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