Es ist ein Armutszeugnis: Viele Menschen in
Deutschland haben nicht genug zum Leben. Sie sind auf die Versorgung
durch gemeinnützige Einrichtungen angewiesen. Nun hat die Essener
Tafel beschlossen, vorübergehend keine Ausländer mehr aufzunehmen.
Die Entscheidung wurde damit begründet, dass wegen des hohen
Ausländeranteils ältere Menschen und alleinerziehende Frauen das
Angebot nicht mehr wahrnehmen würden. Das sorgte für Empörung und
Gesprächsstoff in den vergangenen Tagen. Dabei geht es Deutschland so
gut wie lange nicht mehr. Die Wirtschaft floriert, die
Arbeitslosigkeit ist niedrig und die Steuereinnahmen sprudeln.
Warum geht die Versorgung der Ärmsten nicht ohne Ehrenamtliche und
gemeinnützige Einrichtungen? Wie steht es um die soziale
Gerechtigkeit? Lässt der Staat die Ärmsten im Stich?
Moderator Alexander Kähler diskutiert mit:
– Sabine Werth, Gründerin und Vorsitzende Berliner Tafel e.V
– Prof. Anke Hassel, Hans-Böckler-Stiftung
– Prof. Georg Cremer, ehem. Generalsekretär Deutscher
Caritas-Verband und Buchautor
– Prof. Tim Lohse, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
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