Pistorius zu UEFA-Entscheidung: Wirkt wie Einknicken vor Orbán

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Niedersachsens Innenminister und Fußballmanagerin Katja Kraus betonen in gemeinsamem Statement: Regenbogen-Symbol kein Verstoß gegen politische Neutralität

Osnabrück. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius nennt das Verbot der UEFA, die Münchner EM-Arena am Mittwoch bei der Partie Deutschland-Ungarn in Regenbogenfarben zu beleuchten, eine „vertane Chance“. „Leider hat der Verband wieder einmal den Weg des vermeintlich geringsten Widerstandes gewählt. Das wirkt bedauerlicherweise so, als sei er vor Viktor Orbán eingeknickt“, formulierte der SPD-Politiker in einem gemeinsamen Statement mit Fußballmanagerin und Ex-Nationalspielerin Katja Kraus gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Bei allem Verständnis für die politische Neutralität der UEFA, der Verband hätte mit einer Entscheidung für eine in Regenbogenfarben strahlende Arena ein leuchtendes Signal in die Welt senden können. Für Toleranz. Für Vielfalt. Für Menschrechte. Und natürlich gegen Homophobie“, betonen der Minister und die Fußballmanagerin. Das Signal hätte auch nicht gegen die politische Neutralität der UEFA verstoßen, „denn die Werte, die von den Regenbogenfarben ausgehen, stehen für Humanität und gesellschaftliches Miteinander“, so Pistorius und Kraus.

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